WM-Quoten: Mehr als 23 Millionen sehen DFB-Sieg

Der erste Auftritt der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft 2026 hat das Land vor die Bildschirme gezogen - und einen neuen Quotenrekord aufgestellt. Wie die AGF Videoforschung ermittelte, schalteten am Sonntagabend zum 7:1-Sieg gegen Curaçao im Schnitt 23,43 Millionen Menschen das Erste ein. Damit wurden sämtliche bisherigen TV-Bestwerte des Turniers in den Schatten gestellt.
Seit Donnerstag hatte der Spitzenwert der Übertragungen bei 10,04 Millionen Zuschauern gelegen, erreicht beim Eröffnungsspiel Mexiko gegen Südafrika. Doch die Partie der Deutschen im Houston Stadium zog noch viel mehr Menschen an die Bildschirme: Schon die Vorberichterstattung ab 18 Uhr aus Texas kam auf 11,48 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 48,1 Prozent.
Mit dem Anpfiff um 19 Uhr schnellten die Zahlen dann noch einmal in die Höhe. Über die regulären 90 Minuten steigerte sich die Reichweite auf die genannten 23,43 Millionen, der Marktanteil erreichte 70,2 Prozent. Damit verbuchte das Turnier neben dem sportlichen Glanzstück auch in puncto Einschaltquote einen vorläufigen Höchstwert.
Auch bei den Jüngeren ein Erfolg
Ebenso eindrucksvoll fiel das Ergebnis in der für die Werbewirtschaft besonders relevanten Gruppe der 14- bis 49-Jährigen aus. Hier waren während der Partie 8,44 Millionen Zuschauer dabei, was einem Marktanteil von 81,5 Prozent entsprach. Bereits die Vorberichte mit Esther Sedlaczek und Bastian Schweinsteiger hatten in dieser Altersgruppe 63,9 Prozent erzielt.
Nach dem Schlusspfiff folgte zu fortgeschrittener Stunde die Dokumentation "WM 1994 - Elf Helden, ein Albtraum". Das Interesse ging dabei spürbar zurück: 3,04 Millionen Zuschauer blieben dran, der Marktanteil sank auf 18,8 Prozent. In der jüngeren Zielgruppe waren es noch 0,90 Millionen und 24,7 Prozent - Werte, die im normalen Programmalltag dennoch als stark gelten.