"Unfamiliar": Diese deutsche Serie geht weltweit durch die Decke

Ein deutsches Agentenpaar hält die Welt in Atem: Die Netflix-Serie "Unfamiliar" erzählt von ehemaligen BND-Agenten, deren Vergangenheit sie einholt. Mit 15 Millionen Views in zehn Tagen stürmt der Thriller die internationalen Charts und stößt sogar "Bridgerton" vom Thron.
(ncz/spot) |
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Die deutsche Serie "Unfamiliar" feiert Riesenerfolge bei Netflix.
Die deutsche Serie "Unfamiliar" feiert Riesenerfolge bei Netflix. © © 2025 Netflix, Inc.

Die deutsche Netflix-Produktion "Unfamiliar" hat sich innerhalb weniger Tage zu einem globalen Streaming-Phänomen entwickelt. Mit rund 15 Millionen Views in den ersten zehn Tagen übertrifft der Berliner Spionage-Thriller sogar die internationale Konkurrenz und belegt in 35 Ländern den Spitzenplatz.

Wie aus den aktuellen Abrufzahlen des Streamingdienstes hervorgeht, verzeichnete die sechsteilige Serie bereits in den ersten Tagen nach dem Start am 5. Februar 4,9 Millionen Views. In der ersten vollständigen Auswertungswoche (9. bis 15. Februar) stiegen die Zahlen auf 10,4 Millionen Views. Damit verdrängte die Produktion der Firma Gaumont zeitweise sogar die Erfolgsserie "Bridgerton" von Platz eins der globalen Rankings. Der Erfolg von "Unfamiliar" erstreckt sich über alle Kontinente. Spitzenpositionen in den Netflix-Top-10 wurden unter anderem in Brasilien, Nigeria, Finnland und den Niederlanden gemeldet.

Geopolitischer Thriller mit psychologischem Fokus

Die Handlung von "Unfamiliar" folgt dem ehemaligen Agentenpaar Meret (Susanne Wolff) und Simon (Felix Kramer). Nach ihrer Tätigkeit für den Bundesnachrichtendienst (BND) führen die beiden ein geheimes Safehouse für Schutzbedürftige. Die Erzählung setzt ein, als das Paar von seiner Vergangenheit eingeholt wird: Russische Akteure, ehemalige Auftraggeber und das organisierte Verbrechen bilden das antagonistische Geflecht vor der Kulisse Berlins.

Die Produktion grenzt sich durch einen Fokus auf die zwischenmenschliche Dynamik von klassischen Genre-Vertretern ab. Während physische Auseinandersetzungen und Verfolgungsjagden die äußere Handlung bestimmen, bildet der psychologische Konflikt - das gegenseitige Misstrauen und die Aufarbeitung von Lebenslügen - den Kern des Drehbuchs.

Hochkarätige Besetzung und Produktion

Hinter der Kamera sind Hauptautor Paul Coates sowie Kim Zimmermann und Alexander Seibt für das Skript verantwortlich. Die Regie führten Lennart Ruff und Philipp Leinemann. Neben dem Hauptcast (Wolff und Kramer) ist die Serie mit profilierten Darstellern besetzt, darunter Samuel Finzi, Henry Hübchen, Andreas Pietschmann, Aaron Altaras und Maja Bons.

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