Überlebenskampf auf dem Meeresgrund

Im ZDF-Montagskino stürzt die Umkehrung der Erdpole den Planeten ins Chaos: Die Kontinente sind überflutet, die Ozeane ausgetrocknet. Für den Meeresbiologen Tom (Andreas Pietschmann) und seine Familie beginnt im Survival-Thriller "Survive - Gestrandet im Ozean" (2024) ein Wettlauf gegen die Zeit.
Friederike Hilz |
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Nach einem schweren Sturm ist der Meeresbiologe Tom mit seiner Familie mitten im ausgetrockneten Ozean gestrandet. Von links: Cassie (Lisa Delamar), Tom (Andrea Pietschmann), Julia (Émilie Dequenne) und Ben (Lucas Ebel)
ZDF/ © MPF-MES 4 Nach einem schweren Sturm ist der Meeresbiologe Tom mit seiner Familie mitten im ausgetrockneten Ozean gestrandet. Von links: Cassie (Lisa Delamar), Tom (Andrea Pietschmann), Julia (Émilie Dequenne) und Ben (Lucas Ebel)
Aus der Geburtstagsfeier von Ben (Lucas Ebel, links) wird für den 13-Jährigen und seine Schwester Cassie (Lisa Delamar, Zweite von links) und seine Eltern Julia (Émilie Dequenne) und Tom (Andreas Pietschmann) eine Horrornacht.
ZDF/ © MPF-MES 4 Aus der Geburtstagsfeier von Ben (Lucas Ebel, links) wird für den 13-Jährigen und seine Schwester Cassie (Lisa Delamar, Zweite von links) und seine Eltern Julia (Émilie Dequenne) und Tom (Andreas Pietschmann) eine Horrornacht.
Nachdem die magnetischen Pole der Erde sich gedreht haben, sind die Meere komplett ausgetrocknet. Die Familie muss dennoch flüchten, denn das Wasser wird zurückkommen.
ZDF/ © MPF-MES 4 Nachdem die magnetischen Pole der Erde sich gedreht haben, sind die Meere komplett ausgetrocknet. Die Familie muss dennoch flüchten, denn das Wasser wird zurückkommen.
Der Survival-Thriller war der vorletzte Film von Émilie Dequenne. Die Schauspielerin verstarb im März 2025.
ZDF/ © MPF-MES 4 Der Survival-Thriller war der vorletzte Film von Émilie Dequenne. Die Schauspielerin verstarb im März 2025.

Eigentlich wollen die Ärztin Julia (Émilie Dequenne), der Meeresbiologe Tom (Andreas Pietschmann) und ihre beiden Kinder Cassie (Lisa Delamar) und Ben (Lucas Ebel) auf ihrer Motoryacht "Orca" ein paar Meilen vor der kubanischen Atlantikküste Geburtstag feiern. Doch irgendetwas stimmt nicht: Die Wellen um sie herum werden immer höher, das Meer wird immer stürmischer und unberechenbarer und droht, die vierköpfige Familie samt Boot zu verschlucken. Sie überleben völlig erschöpft - doch am nächsten Morgen offenbart sich ein viel größerer Albtraum, der ihr komplettes Weltverständnis auf den Kopf stellt. Das ZDF zeigt den Katastrophenfilm "Survive - Gestrandet im Ozean" (2024) von Regisseur Frédéric Jardin im Montagskino nun erstmals im deutschen Fernsehen.

Toms, Julias, Cassies und Bens Erleichterung, den gewaltigen Sturm überstanden zu haben, wandelt sich sofort in blankes Entsetzen: Da, wo vorher riesige Wassermengen waren, ist jetzt nur noch karges Land. Und da, wo vorher Land war, ist jetzt Wasser. Die magnetischen Pole der Erde haben sich gedreht und den Planeten damit in unvorhersehbares Chaos gestürzt. Aber einfach auf dem alten Meeresgrund bleiben kann die Familie nicht, denn der Atlantik wird zurückkehren. Eine gestrandete Tauchkapsel eines Forschungsteams könnte die Rettung sein. Doch noch bevor sich die Vier auf den Weg machen können, müssen sie auf brutale Art lernen, dass Naturgewalten und ausgehungerte Tiere längst nicht die einzigen Gefahren sind ...

"Survive - Gestrandet im Ozean" war der vorletzte Film der 2025 verstorbenen belgischen Schauspielerin Émilie Dequenne. Erst im Januar desselben Jahres, zwei Monate vor ihrem Tod, war der Thriller in Deutschland bei Prime Video erschienen. Die Meinungen zu der französisch-belgischen Produktion gehen auseinander: Während die einen den Horror und die stellenweise Absurdität des Films loben, finden andere eben diese viel zu übertrieben.

Survive - Gestrandet im Ozean - Mo. 12.10. - ZDF: 22.15 Uhr

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