TV-Tipp: Einer der erfolgreichsten Actionfilme aller Zeiten läuft im Free-TV

"Fast & Furious 7" ist bis heute der erfolgreichste Teil der Actionfilm-Reihe. Und für viele Fans einer der besten - weil ein tragisches Ereignis während der Dreharbeiten zu großen emotionalen Momenten führt.
Jasmin Herzog |
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Paul Walker hat seinen letzten Auftritt als Brian O'Conner: Der Schauspieler starb Ende 2013 bei einem Autounfall - während "Fast & Furious 7" noch gedreht wurde.
RTL / Universal Pictures 5 Paul Walker hat seinen letzten Auftritt als Brian O'Conner: Der Schauspieler starb Ende 2013 bei einem Autounfall - während "Fast & Furious 7" noch gedreht wurde.
Roman (Tyrese Gibson), Letty (Michelle Rodriguez), Brian (Paul Walker) und Tej (Chris Bridges, von links) haben eine gemeinsame Mission: Sie müssen die Welt retten.
RTL / Universal Pictures 5 Roman (Tyrese Gibson), Letty (Michelle Rodriguez), Brian (Paul Walker) und Tej (Chris Bridges, von links) haben eine gemeinsame Mission: Sie müssen die Welt retten.
Da geht's heiss her! Auch Dwayne "The Rock" Johnson darf in "Fast & Furious 7" wieder mitmischen.
RTL / Universal Pictures 5 Da geht's heiss her! Auch Dwayne "The Rock" Johnson darf in "Fast & Furious 7" wieder mitmischen.
Kurt Russell (rechts, neben Vin Diesel) feierte in "Fast & Furious 7" nach längerer Abstinenz seine Rückkehr auf die große Leinwand.
RTL / Universal Pictures 5 Kurt Russell (rechts, neben Vin Diesel) feierte in "Fast & Furious 7" nach längerer Abstinenz seine Rückkehr auf die große Leinwand.
Auf seine Freundin Letty (Michelle Rodriguez) kann sich Dominic (Vin Diesel) auch in den gefährlichsten Situationen verlassen.
RTL / Universal Pictures 5 Auf seine Freundin Letty (Michelle Rodriguez) kann sich Dominic (Vin Diesel) auch in den gefährlichsten Situationen verlassen.

Per Fallschirm landen sie mit ihren Fahrern punktgenau auf dem Asphalt und preschen mit kreischenden Reifen los. Aus dem Stand springen sie durch zerberstende Glasfassaden von einem Hochhaus ins andere: Die hochgerüsteten Schlitten von Ex-Gangster Dominic Toretto (Vin Diesel) und Undercover-Cop Brian O'Connor (Paul Walker) können eben alles. Müssen sie auch, denn die Freunde haben in Superterrorist Deckard Shaw (Jason Statham) einen fast übermächtigen Gegner. Doch nicht unbedingt wegen seiner Handlung wurde "Fast & Furious 7" (Samstag, 24. Oktober, 20.15 Uhr, VOX) 2014 zum erfolgreichsten Teil der Reihe, mit einem Einspielergebnis von über 1,5 Milliarden Dollar rangiert er auf Platz 16 der umsatzstärksten Filme aller Zeiten.

Der Tod von Paul Walker, der gemeinsam mit Diesel 2001 die erfolgreiche Überholspur-Actionfilmserie begann und während der Dreharbeiten überraschend bei einem Autounfall starb, überschattete alles. Lange schien es fraglich, ob "Fast & Furious 7" auf die Piste gehen würde. Aber schließlich wurde das Skript umgeschrieben, Szenen wurden neu gedreht und Walkers Brüder als Doubles für viele Stunt-Szenen eingesetzt. Überdies gelang mit der Verpflichtung von Jason Statham als Oberschurke sicherlich ein großartiger Besetzungs-Coup. Hinterm Lenkrad durfte Dwayne "The Rock" Johnson, seit Teil fünf Mitglied der Raserbande, wieder durchstarten, auch Michelle Rodriguez als Torettos Freundin Letty war erneut an Bord. Und sogar Action-Legende Kurt Russell mischte mit.

Würdiger Abschied von Paul Walker

Die Handlung knüpft nahtlos an die Vorgänger an: Deckard Shaw (Jason Statham) will sich an Toretto rächen, der in Teil sechs dessen Bruder Owen zur Strecke gebracht hatte. Und natürlich zieht das Team erneut mit Tugenden wie Freundschaft, Liebe und Loyalität sowie natürlich reichlich Pferdestärken in den Kampf gegen den Bösewicht. Dabei blickt der Film aber auch mal in den Rückspiegel und nimmt Nebenstrecken durch Gelände, das sonst eigentlich James Bond oder "Mission: Impossible" durchpflügen.

"Fast & Furious 7" ist zudem mehr als nur nostalgische Raserei, sondern auch ein zeitgemäßer Thriller: Der hohe Regierungsbeamte Frank Petty (Kurt Russell) verspricht Toretto Unterstützung gegen Shaw, wenn er mit seinem Team Shaws Kollegen, den Hacker Jakande (Djimon Hounsou), verfolgt und ihm eine Überwachungssoftware (mit dem hübschen Namen "Das Auge Gottes") abluchst.

All das macht "Fast & Furious 7" zu einem Action-Kracher, der Walker einen würdigen Abschied beschert. Ohnehin wird dem Verstorbenen in den letzten fünf Minuten auf emotionale Art und Weise Tribut gezollt - da darf man durchaus die Taschentücher zücken!

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