Trailer zum "Dirty Dancing"-Remake provoziert Hohn und Spott

Film-Remakes sind gerade in - aber Remakes für echte Kultfilme eine heikle Angelegenheit. Der erste Trailer zum neuen "Dirty Dancing" stößt schon jetzt auf heftige Reaktionen.
| (nam/spot)
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Film-Remakes sind gerade in - aber Remakes für echte Kultfilme eine heikle Angelegenheit. Der erste Trailer zum neuen "Dirty Dancing" stößt schon jetzt auf heftige Reaktionen.

Es ist ein großes, äußerst ambitioniertes Projekt, an das sich ABC da gewagt hat: Der US-Sender hat ein TV-Remake des 80er-Kultfilms "Dirty Dancing" auf den Weg gebracht - samt Neubesetzung statt der von den Fans heiß geliebten Darsteller Patrick Swayze (1952-2009) und Jennifer Grey (57). Kann das gutgehen? Der am Dienstag veröffentlichte erste Trailer zum auf Fernsehbildschirmgröße geschrumpften Movie scheint zu zeigen: nein.

Lieber das Original mit Patrick Swayze? "Dirty Dancing" können Sie hier streamen und auf DVD kaufen

In seinen 30 Sekunden zeigt der Appetitmacher neben den neuen Stars - in den Hauptrollen Colt Prattes und Abigail Breslin (21) - vor allem jede Menge eins zu eins neu aufgenommene Szenen aus dem Original... mit dem Wermutstropfen, dass die Bilder tendenziell nicht an das Original heranzureichen scheinen. Auf Twitter ist das Kopfschütteln groß. Und das schon einen Monat, bevor der Streifen im Fernsehen laufen soll.

 

Ein "Alptraum-Trailer"?

 

"Da gibt es ein Live-TV-Musical von 'Dirty Dancing' und ich verstehe einfach nicht, wer das für eine gute Idee gehalten hat!", beschwerte sich eine Nutzerin, "warum ziehen sie Patrick Swayze so in den Dreck?", eine andere. Und mit den Worten "oh mein Gott, was soll das?", zeigte sich auch ein männlicher User entsetzt. Die Webseite "jezebel.com" spekulierte unterdessen bereits sarkastisch, ABC wolle seinen Film eher als "Hass-Event" denn als ernsthaftes Programm bewerben - und schrieb unverblümt von einem "Alptraum-Trailer".

Mit sehr viel ernsteren Problemen hat unterdessen Hauptdarstellerin Breslin ("Little Miss Sunshine") zu kämpfen: Die 21-Jährige hat sich erst Mitte des Monats zum ersten Mal über eine in einer früheren Beziehung durchlittene Vergewaltigung geäußert. Am Sonntag hat Breslin nun erklärt, warum sie die Tat nicht angezeigt hatte: Sie habe sich nicht als Opfer sehen und ihre Familie nicht belasten wollen, schrieb sie auf Instagram. Mittlerweile sei sie in Therapie und mache Fortschritte, versicherte Breslin.

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