Take That: Die bewegende Geschichte der Boyband

Freud und Leid liegen nah beieinander. Das zeigt auch die Geschichte der britischen Boyband Take That - vom kometenhaften Aufstieg über den Ausstieg von Robbie Williams und der Trennung bis hin zur erfolgreichen Reunion.
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Gary Barlow (v.l.), Howard Donald, Mark Owen, Robbie Williams und Jason Orange schrieben als Take That Musikgeschichte. Auf Netflix ist ab 27. Januar die dreiteilige Doku "Take That" verfügbar.
Gary Barlow (v.l.), Howard Donald, Mark Owen, Robbie Williams und Jason Orange schrieben als Take That Musikgeschichte. Auf Netflix ist ab 27. Januar die dreiteilige Doku "Take That" verfügbar. © Netflix

Take That gehören zu den prägenden Pop-Phänomenen der 1990er-Jahre. Die zunächst fünfköpfige Band hat in ihrer 35-jährigen Geschichte viel erlebt, wie auch in einer dreiteiligen Netflix-Doku ab 27. Januar zu sehen sein wird. Hier kommen die bewegendsten Momente.

Viele Hits dank Gary Barlow

Anfang der 90er wurden Gary Barlow (55), Howard Donald (57), Mark Owen (53), Robbie Williams (51) und Jason Orange (55) zur Band formiert und avancierten schnell zur britischen Antwort auf die US-amerikanischen New Kids On The Block. Mit Hits wie "Relight My Fire", "Babe", "Everything Changes" und vor allem "Back For Good" eroberten sie die Charts in Großbritannien, Deutschland und vielen weiteren Ländern und wurden zu einer der erfolgreichsten Boygroups Europas.​

Im Gegensatz zu New Kids On The Block hatten Take That mit Gary Barlow ein echtes Musik-Pfund an Bord: Er schrieb viele der Hits selbst. Sein Titel "Back For Good" aus dem Album "Nobody Else" ist bis heute einer der meistgestreamten Songs der Band und festigte den Status im Musikbusiness über die ursprüngliche Teenie-Zielgruppe hinaus.​

Ausstieg von Robbie Williams schockte die Fans

Doch der Erfolg bekam Mitte der 1990er einen bedeutenden Dämpfer: Einer der dramatischsten Wendepunkte in der Geschichte von Take That war der Ausstieg von Robbie Williams 1995, der weltweit für Schlagzeilen sorgte und Millionen Fans schockierte. Der jüngste der fünf Sänger litt an Alkohol- und Drogenproblemen und wollte sich auch aus dem engen Korsett der Band befreien.

Mit "Freedom" lieferte er 1996 seinen ersten großen Hit als Solokünstler ab und zeigte, dass er auch allein bestehen kann. Während Robbie Williams seine zweite Karriere als Solo-Entertainer startete, nahmen auch die übrigen vier vorerst Abschied von Take That: Während einer Pressekonferenz gaben sie 1996 ihre Trennung bekannt. Ihre Abschiedssingle "How Deep Is Your Love" erreichte noch einmal die Spitze der Charts und galt als emotionaler Schlusspunkt der ersten Ära.​

Take That nach dem Comeback auch ohne Robbie erfolgreich

Doch es ging weiter. 2005 meldeten sich Mark, Gary, Jason und Howard ohne Robbie mit einer Dokumentation zurück, auf die 2006 das neue Album "Beautiful World" und die Reunion-Tour "The Ultimate Tour" folgten. Es war eines der bemerkenswertesten Comebacks der Popgeschichte. Songs wie "Patience", "Shine", "Rule The World" und "The Flood" machten aus der ehemaligen Boyband eine gereifte Popgruppe.

Für den nächsten Knaller sorgte die Band dann 2010: Robbie Williams kehrte zurück und nahm mit seinen Kollegen das Album "Progress" auf. Ein Jahr später folgte eine gemeinsame Stadiontournee durch Europa, während der Williams auch seine Solohits präsentierte. 2020 erfolgte eine weitere Reunion für ein virtuelles Corona-Charity-Konzert - damals war Jason Orange allerdings nicht mehr an Bord, der Take That 2014 verlassen und sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat. Auch eine Teilnahme von Robbie Williams an der "The Circus Live"-Tour 2026 ist nicht geplant. Gerade hat er mit "Britpop" ein neues Soloalbum vorgelegt und wird eigene Auftritte absolvieren.

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