Tagesschau - Kein Geld für Komponisten?

Die ARD will die "Tagesschau"-Titelmelodie kostensparend ändern
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Judith Rakers lächelt in Hamburg im Studio der ARD-«Tagesschau»
Judith Rakers lächelt in Hamburg im Studio der ARD-«Tagesschau»

Die ARD will die Kosten für die Überarbeitung der „Tagesschau“-Melodie möglichst gering halten. „Mit dem Komponisten Henning Lohner sind wir in guten Gesprächen – es sieht so aus, dass er ohne Honorar für die 'Tagesschau' arbeiten wird“, sagte eine NDR-Sprecherin am Mittwoch in Hamburg. Es seien noch nicht alle Verträge geschlossen, deshalb könnten zu den Kosten der angepassten Musik derzeit noch keine Angaben gemacht werden. „Sie werden sich aber in einem sehr überschaubaren Rahmen bewegen“, sagte sie.

Die Musikfassung, die im Rahmen des neuen Designs eingesetzt werde, liege noch nicht vor. Sie werde voraussichtlich von Musikern der NDR-Klangkörper eingespielt, sagte die Sprecherin. Lohner ist für die Firma Remote Control von Oscar-Preisträger Hans Zimmer tätig.

Die „Bild“-Zeitung hatte am Dienstag berichtet, dass das Erste den „Tagessschau“-Jingle zum 60. Geburtstag der Nachrichtensendung am 26. Dezember durch eine neue Melodie ersetzen wolle. ARD-Aktuell-Chefredakteur Kai Gniffke hatte jedoch klargestellt, dass die Erkennungsmelodie nicht „entsorgt“, sondern wie zuletzt in den Jahren 2005, 1997 und 1994 nur überarbeitet werde.

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