Streit mit der ARD: Warum Mehmet Scholl beim Confed Cup auf einmal weg war

Als eingespieltes Gespann begleiteten Matthias Opdenhövel und Mehmet Scholl durch die Confed-Cup-Übertragungen der ARD – bis zum Halbfinale. Dann soll es zu einem Streit gekommen sein.
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Für ihre lockere Art bekannt und beliebt: Das Moderatoren-Team Matthias Opdenhövel (l) und Mehmet Scholl.
dpa Für ihre lockere Art bekannt und beliebt: Das Moderatoren-Team Matthias Opdenhövel (l) und Mehmet Scholl.

Als eingespieltes Gespann begleiteten Matthias Opdenhövel und Mehmet Scholl durch die Confed-Cup-Übertragungen der ARD – bis zum Halbfinale. Dann soll es zu einem Streit gekommen sein.

Baden-Baden – Ist es Ihnen aufgefallen? Zum Ende des Confed Cup hat die ARD den Fußball-Experten neben Moderator Matthias Opdenhövel (46) ausgetauscht. Ab dem ersten Halbfinale (Portugal gg. Chile) stand nicht mehr Mehmet Scholl (46) an Opdenhövels Seite, sondern Thomas Hitzlsperger (35) – gezwungenermaßen, wie jetzt die Bild aufgedeckt hat.

Dem Bericht nach sollen sich kurz vor Ausstrahlung am vergangenen Mittwoch die Programm-Macher und Scholl über den Inhalt der Sendung in die Haare gekriegt haben. Die ARD wollte russisches Doping, Scholl deutsche Top-Leistungen besprechen. Die Meinungsverschiedenheiten sollen dann darin gegipfelt sein, dass Scholl das Studio in Baden-Baden verlassen und auch für die nächsten Sendetermine nicht mehr zur Verfügung gestanden haben soll. Hitzelsperger musste einspringen.

Laut Bild soll eine Aussprache der beiden Streitparteien noch nicht stattgefunden haben, beide aber auf Versöhnung aus sein. ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky wird mit den Worten zitiert: "Meinungsverschiedenheiten kommen in den besten Familien vor". Scholl soll auf Anfrage entgegnet haben, dass mit dem Sender "alles prima" sei und er sich auf die kommende WM 2018 freue. 

Ex-Fußball-Profi Scholl hat reichlich Erfahrung als TV-Experte: Er wurde bereits 2008 von der ARD engagiert. Im November 2011 wurde die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Scholl bis zum Ende der Fußball-WM 2014 in Brasilien beschlossen. Anschließend wurde der Vertrag noch zweimal verlängert und läuft derzeit bis zur WM 2018.

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