Stephen Dürr: Jemand müsste Gil Ofarim "den Weg zeigen"
Diesmal traf es ihn wirklich: Nach mehrmaligem Wackeln ist Stephen Dürr (51) an Tag 12 aus dem Dschungelcamp (auch bei RTL+) ausgeschieden. Die Entscheidung der Zuschauer nahm der Schauspieler gefasst auf - immerhin konnte er nach den vorherigen Shows auch schon ein bisschen damit rechnen.
"Mir geht es richtig gut. Es war eine absolut geile Zeit", resümiert er auch im Exit-Interview. Es habe alles "sehr, sehr viel Spaß gemacht" und ihm einige "Popcorn-Momente" beschert. Dass er es nach viermal "Vielleicht" doch noch ins Mittelfeld geschafft hatte, sei ein sehr großer Erfolg - enttäuscht über sein Aus ist er deshalb nicht. "Diese ganzen Widrigkeiten im Dschungel, im Regen pennen, es war kalt, es war warm, überall krabbelten Tiere - das war völlig in Ordnung für mich. Ich bin auf dem Campingplatz groß geworden und die Umgebung war für mich wie früher in meiner Kindheit", betont Dürr. Nach vier abgenommenen Kilo wisse er jetzt auch gutes Essen wieder richtig zu schätzen.
Ärger wegen seiner Nacktdusche
Gleich zu Beginn seiner Zeit im Dschungelcamp hatte Stephen Dürr für Aufsehen gesorgt, als er sich zum Duschen komplett auszog. Seine Frau Katherina drohte deshalb mit Ärger - und den gab es offenbar auch. "Das war das Allererste, was ich von meiner Familie gehört habe: 'Was soll das?'", bestätigt der 51-Jährige.
Mit seinen Kindern habe er eine Abmachung getroffen: "Wenn ich in den Medien irgendwas Unangenehmes mache, was für sie peinlich sein könnte, dann gibt es Shoppinggutscheine ohne Ende - deshalb sagen sie jetzt: 'Herrlich, dass du das gemacht hast'", witzelt er. Er könne den Groll seiner Familie verstehen, dennoch sehe jeder in seinem Umfeld seine Dusche "entspannt" und mit Humor: "Einen blanken Hintern hat wohl jeder schon mal gesehen."
Jemand müsste Gil Ofarim "Hinweise geben"
Abseits des Nackt-Skandälchens zog Dürr die Aufmerksamkeit auch auf sich, weil er mehrfach das Gespräch mit dem verschwiegenen Gil Ofarim (43) suchte und ihn zu seinem Davidstern-Skandal befragte. Er habe den in Verruf geratenen Musiker als "respektvollen, aufmerksamen, sympathischen Menschen kennengelernt, der einen riesengroßen Fehler gemacht und noch keinen Weg gefunden hat, das ganze Ding aufzulösen". Deshalb habe Dürr versucht, in Gesprächen seine Beweggründe zu erfahren. "Ich hoffe wirklich, dass er das lösen wird, für ihn selbst und für alle anderen, die auf Antworten warten", erklärt er. Der Realitystar selbst wolle sich auch nach dem Dschungelcamp noch einmal mit dem "netten Typen" treffen.
Dass sich Ofarim nach einem Gespräch mit ihm bei Dresden und Sachsen, dem Schauplatz seines Skandals, für sein Verhalten entschuldigt hatte, habe Dürr erst draußen erfahren, es freue ihn aber sehr. Nach einigen "ruhigen, entspannten, vertrauensvollen Gesprächen" mit ihm sei bei Ofarim wohl "ein Prozess in Gang gekommen", vermutet Dürr. Ofarim fehle in seinem Leben offenbar jemand, "der auf einer anderen Ebene auf ihn zugeht und ihm Hinweise gibt. Das muss nicht ich sein, aber vielleicht braucht er jemanden, der ihm ein bisschen den Weg zeigt, ihn in die richtige Richtung stupst".
Samira soll gewinnen
Den Sieg gönnt er aber trotz allen Lobs für Ofarim am allermeisten der "klasse Frau" Samira Yavuz (33). "Sie ist eloquent, unglaublich lustig, hat eine ganz tolle Humorebene, auf der ich mich auch bewege, und sie ist sich auch absolut für gar nichts zu schade - und das finde ich auch wirklich geil", schwärmt er. Gegenüber Eva Benetatou (33), die er mehrfach wegen ihres Flirt-Verhaltens gegenüber Patrick Romer (30) angezählt hatte, zeigte er sich ebenfalls versöhnlich: Sie sei "sehr sympathisch und sehr nett".
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