Starke Quote: Kölner "Tatort" kratzt an magischer Zuschauerzahl

Nach dem Quotentief rund um den Jahreswechsel hat sich der "Tatort" wieder gefangen. Die Kölner Ermittler Ballauf und Schenk erzielten am Sonntag mit dem Fall "Die Schöpfung" eine der stärksten Quoten der vergangenen Monate für den ARD-Krimi.
(smi/spot) |
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Dietmar Bär (l.) und Klaus J. Behrendt in "Tatort: Die Schöpfung".
Dietmar Bär (l.) und Klaus J. Behrendt in "Tatort: Die Schöpfung". © WDR/Thomas Kost

Die Münsteraner Ermittler Boerne und Thiel spielen in einer anderen Liga, doch auch das Kölner "Tatort"-Team kann sich auf eine treue Fangemeinde verlassen. Das zeigte sich erneut am Sonntag. "Tatort: Die Schöpfung" erreichte laut AGF Videoforschung 9,44 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer und erzielte einen Marktanteil von 34,7 Prozent.

Mit diesen Zahlen kratzen Ballauf (Klaus J. Behrendt, 65) und Schenk (Dietmar Bär, 64) nicht nur an der magischen Zehn-Millionen-Marke. Sie nähern sich auch ihrem eigenen Bestwert, den sie vor gut einem Jahr aufgestellt hatten: Am 5. Januar 2025 sahen "Tatort: Restschuld" 9,94 Millionen Menschen.

Zwischen den beiden Kölner Fällen schaffte kein anderer "Tatort" so gute Quoten - von den übermächtigen Kollegen aus Münster einmal abgesehen. Sie konnten im Jahr 2025 erneut zwei Filme mit Zuschauerzahlen im zweistelligen Millionenbereich vorweisen.

"Tatort" startet stark ins Jahr 2026

Nach einer Schwächephase rund um die Feiertage und den Jahreswechsel ist das Krimiflaggschiff der ARD wieder auf Kurs. Am zweiten Weihnachtsfeiertag erreichte "Tatort: Das Verlangen" mit dem sonst beliebten Münchner Team nur gut fünf Millionen Zuschauer. Der erneut experimentelle "Tatort: Murot und der Elefant im Raum" mit Ulrich Tukur kam zwischen den Jahren sogar nur auf 4,9 Millionen.

Der Dresdner Fall "Nachtschatten" blieb an Neujahr mit 6,12 Millionen ebenfalls unter seinen Möglichkeiten. Aber in der Zeit zwischen den Jahren tun sich "Tatorte" generell schwer.

Mit dem ersten "Tatort" des Jahres 2026 auf dem regulären Sendeplatz am Sonntag um 20:15 Uhr ging es wieder deutlich bergauf. Den Schwarzwald-Fall "Das jüngste Geißlein" sahen in der vergangenen Woche 8,60 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer. Die Kölner haben damit die Messlatte für die kommenden Filme spürbar angehoben.

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