Serienfinale von "Vikings": Packendes Ende hält Überraschungen bereit

Mit dem zweiten Teil der sechsten Staffel geht die Historienserie "Vikings" zu Ende. Es gilt einige offene Fragen zu beantworten. Dabei sorgen die Serienmacher für mehr als eine überraschende Wendung. Hier die spoilerfreie Kritik zum Serienfinale.
| (sob/spot)
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König Harald (Peter Franzen, l.) und Ivar (Alex Hogh Andersen).
König Harald (Peter Franzen, l.) und Ivar (Alex Hogh Andersen). © © 2020 TM Productions Limited : T5 Vikings VI Productions Inc. All Rights Reserved

Lange mussten sich Fans gedulden, jetzt steht das große Finale der "Vikings"-Saga in den Startlöchern. Ab dem 30. Dezember zeigt Amazon Prime Video die zehn letzten Folgen der sechsten Staffel, mit denen die Historienserie nun ein Ende findet. Den ersten Teil gab es bereits 2019 zu sehen.

Zu Beginn der neuen Folgen stehen einige Fragen im Raum: Wohin verschlägt es die Söhne des verstorbenen Ragna Lothbrok als nächstes? Entdecken Ubbe und seine Frau Torvi endlich ein neues Land, auf dem sie siedeln können? Welche gerissenen Pläne verfolgt Ivar der Knochenlose? Und: Stirbt Bjorn Eisenseite, nachdem sein Bruder Ivar ihn verwundete?

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Ist das goldene Zeitalter der Wikinger vorbei?

"Vielleicht ist das goldene Zeitalter der Wikinger vorbei", sagt Gunnhild (Ragnheiður Ragnarsdóttir, 36) die Frau von Bjorn Eisenseite (Alexander Ludwig, 28), im Trailer. Doch ist das wirklich so? Einige Kämpfe stehen noch bevor, vor allem die zwischen den Wikingern und den Rus, die auf die Unterstützung von Ivar (Alex Høgh Andersen) und seinem Bruder Hvitserk (Marco Ilsø) setzen. Erste Schlachten tobten bereits am Ende des ersten Teils der sechsten Staffel - und endeten mit einem schockierenden Finale: Der Serienheld und Erstgeborene von Ragnar Lothbrok (Travis Fimmel, 41, "Warcraft: The Beginning"), Bjorn, wurde von seinem Bruder Ivar erstochen. Doch Bjorn wäre kein wahrer Wikingerheld, würde er sich danach nicht noch einmal aufrappeln.

Weitere Thematik im Serienfinale ist der verstrickte Charakter des egozentrischen Ivars. Sein Ziel: Der berühmteste Wikinger aller Zeiten zu werden. Dafür ließ es sich bereits zu einem Gott erklären - und glaubte sogar selbst daran. Doch zum Ende der Historienserie hin scheint bei Ivar ein Umdenken in Gang zu geraten und er wirkt ungewohnt reflektiert. Ivar fasst einen Entschluss: Er möchte ein wichtiges Ziel seines Vaters verfolgen. Dafür braucht er jedoch Verbündete, die er nicht mehr hat. Doch - wie mittlerweile bestens bekannt sein dürfte - Ivar ist einer der klügsten Köpfe der Wikinger.

Während sich die Brüder Bjorn, Ivar und Hvitserk im Krieg gegeneinander befinden, ist der vierte Bruder, Ubbe (Jordan Patrick Smith, 31), weit weg. Er befindet sich auf der Suche nach dem "goldenen Land" und gerät dabei nicht nur mit streitsüchtigen Kameraden aneinander, sondern wird auf ein Neues mit dem katholischen Glauben konfrontiert. Stets an seiner Seite: seine Frau Torvi (Georgia Hirst, 26). Das Paar wird zum Ende der Serie hin nicht nur weitere Verluste zu betrauern haben, sondern sich auch selbst in einem ewigen Kampf ums Überleben befinden. Ob es das wohl am Ende wert ist?

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Spannendes Serienfinale mit überraschenden Wendungen

"Viking"-Fans wissen bereits: Vor dem Serientod ist selbst der größte Held nicht gefeit. Doch der ein oder andere Tod im Serienfinale kommt wirklich überraschend - und wird manchmal nicht einmal weiter thematisiert. Durch die überraschenden Wendungen gelingt den Serienmachern ein spannendes Ende, das es einem schwer macht, die zehn letzten Folgen nicht an einem Stück zu sehen. Rührende Szenen und durchdachte Dialoge wechseln sich mit den für die Serie typisch blutigen und gnadenlosen Gemetzeln ab. Die Serie zieht sogar einen Bogen zum Anfang der Erzählung - ein gelungenes, rundes Ende!

Herausragend ist nicht nur die sprunghafte, unvorhersehbare Erzählweise der Saga, sondern auch die Leistung der Schauspieler. Besonders Alex Høgh Andersen geht voll in seiner Rolle des bösartigen Ivars auf. Zum Ende hin zeigt dieser überraschend viele Emotionen, wodurch der brutale Wikinger sogar ein paar Sympathiepunkte einheimsen kann. Fazit: Fans werden vom Ende definitiv nicht enttäuscht!

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