Sehr gute Quoten für die erste "Tatort"-Jubiläumsfolge

Der erste Teil der "Tatort"-Jubiläums-Doppelfolge lockte 9,54 Millionen Zuschauer an die Bildschirme. Sehr gut, aber nicht der Topwert des Jahres.
| (ili/spot)
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"Tatort: In der Familie": Die beiden Mörder Pippo Mauro (Emiliano de Martino, l.) und Luca Modica (Beniamino Brogi) sind nach dem ersten Teil auf der Flucht.
WDR/Frank Dicks "Tatort: In der Familie": Die beiden Mörder Pippo Mauro (Emiliano de Martino, l.) und Luca Modica (Beniamino Brogi) sind nach dem ersten Teil auf der Flucht.

Der erste Teil der Jubiläums-Doppelfolge der Sonntagskrimireihe "Tatort" lockte am Sonntag (29.11., das Erste) 9,54 Millionen Zuschauer an die Bildschirme. Damit war "In der Familie I" (WDR/BR) die meistgesehene Sendung an diesem Tag. "50 Jahre 'Tatort' - das wollte sich das Fernsehpublikum nicht entgehen lassen! Und so war der erste Teil der Doppelfolge gestern ein großes gesamtdeutsches Fernseh-Familienfest", frohlockte am Montag auch Volker Herres (60), Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen, über den Erfolg.

Er dankte zugleich "allen Beteiligten vor und hinter der Kamera" für den "so außergewöhnlichen Jubiläums-'Tatort'", auf dessen Fortsetzung am kommenden Sonntag (6.12., 20:15 Uhr) alle gespannt sein dürfen. "Wenn man bedenkt, unter welch schwierigen Drehbedingungen diese Doppelfolge coronabedingt entstand, ist es umso erfreulicher, dass wir dieses Jubiläum gleich in zwei Teilen feiern können", erinnerte Herres zudem an die unterbrechungsgeplagten Produktionsbedingungen.

Nicht der Jahresbestwert

So gut der Jubiläumskrimi auch abschnitt, es ist nicht der Jahresbestwert. Der jüngste Münster-"Tatort: Limbus" mit Jan Josef Liefers (56) und Axel Prahl (60), der am 8. November im Ersten ausgestrahlt worden ist, verzeichnete 12,94 Millionen Zuschauer - bis dato die höchste Reichweite des laufenden Jahres.

So geht es in der zweiten Jubiläumsfolge weiter

Sofia Modica (Emma Preisendanz) leidet darunter, dass ihre Mutter die Familie in Dortmund an die Polizei verraten hat. Sie ist mit ihrem Vater Luca (Beniamino Brogi) und Pippo (Emiliano de Martino) in München untergetaucht. Die Hoffnung, dass sie schnell nach Kalabrien weiterreisen dürfen, ist für Sofia ein schmaler Trost. Dabei sind sie abhängig vom italienischen Unternehmer Domenico Palladio (Paolo Sassanelli), einem hochrangigen Mitglied der 'Ndrangheta, der Pippo und Luca für seine Zwecke einsetzt, in München das Drogengeld in der Bauwirtschaft weißzuwaschen.

Es dauert nicht lang, bis Pippo und Luca einen Fehler machen, durch den die Hauptkommissare Ivo Batic (Miroslav Nemec) und Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl) wieder auf ihre Spur kommen. Auch Peter Faber (Jörg Hartmann) hat noch eine Rechnung zu begleichen. Als Sofia den Wunsch, Kontakt zu ihrer Mutter aufzunehmen, nicht mehr unterdrücken kann, wird sie für Palladio zur Gefahr. Ein Wettlauf um Sofias Leben beginnt...

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