Schicksal, Zufall oder volle Absicht: Psycho-Drama um den Tod eines Bergsteigers

Ein Mann verunglückt in den Alpen und stirbt, ein anderer ruft aus der Distanz die Rettung. Bald wird klar: Beide teilen eine mysteriöse Vergangenheit. "Ein unmöglicher Zufall", glaubt der Richter im gleichnamigen ARTE-Drama. Sagt der Bergsteiger die Wahrheit - oder steckt doch ein Mord dahinter?
Maximilian Haase |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ als Quelle bevorzugen
Einst waren Enzo (Riccardo Antonaci, rechts) und Armando (Matteo Ferrara, links) weng befreundet.
ARTE / Cristobal Matheron 4 Einst waren Enzo (Riccardo Antonaci, rechts) und Armando (Matteo Ferrara, links) weng befreundet.
Richter Dorieu (Swann Arlaud, rechts) steigt persönlich auf den Berg, um mehr über die Geschehnisse zu erfahren.
ARTE / Cristobal Matheron 4 Richter Dorieu (Swann Arlaud, rechts) steigt persönlich auf den Berg, um mehr über die Geschehnisse zu erfahren.
Enzo (Fabrizio Bentivoglio) trifft in den Bergen einen alten Freund - alles nur Zufall?
ARTE / Cristobal Matheron 4 Enzo (Fabrizio Bentivoglio) trifft in den Bergen einen alten Freund - alles nur Zufall?
Unter Verdacht: Enzo (Fabrizio Bentivoglio) wird zum Verhör gebracht.
ARTE / L.Le Crabe 4 Unter Verdacht: Enzo (Fabrizio Bentivoglio) wird zum Verhör gebracht.

Wann ist eine zufällige Begebenheit so unwahrscheinlich, dass man nur an ihr zweifeln kann? Dieser Frage nähert sich ein ARTE-Spielfilm, der mit dem tödlichen Sturz eines Bergsteigers in den Alpen beginnt. Ein weiterer Mann, der auf demselben Weg unterwegs war, beobachtet das Unglück aus der Ferne und ruft die Rettungskräfte, die aber nichts mehr tun können. Bald wird klar: Die beiden Männer kannten sich, sie teilten eine geheimnisvolle Vergangenheit. Für den Untersuchungsrichter ist das "Ein unmöglicher Zufall", so der Titel des französischen Werks, das auf der literarischen Vorlage des italienischen Autors Erri De Luca basiert.

Regisseur Emmanuel Finkiel, der auch das Drehbuch verfasste, inszeniert seinen Film von 2025 als aufregendes psychologisches Drama: Enzo Tovoli (Fabrizio Bentivoglio), der Zeuge des Unfalls, bekommt am darauffolgenden Tag Besuch von der Polizei und wird verhaftet. Denn der Untersuchungsrichter Dorieu (gespielt vom dreifachen César-Preisträger Swann Arlaud) hat Ungereimtheiten entdeckt, denen er auf den Grund gehen will. Mit dem Opfer, das seit 40 Jahren unter neuem Namen im Zeugenschutzprogramm lebte, verbindet Tovoli nämlich eine gemeinsame Geschichte als enge Freunde.

Dass sich ausgerechnet diese beiden Männer vier Dekaden später zufällig unter derlei Umständen in den Bergen begegnen, hält der jüngere Richter für ausgeschlossen. Er unterstellt dem Verdächtigen einen Rachemord und bohrt in eindringlichen Verhören weiter nach. Doch Tovoli bleibt hartnäckig bei seiner Aussage. Es beginnen aufreibende Psychospielchen und ein hartes Ringen um die Wahrheit. Im Zentrum steht laut ARTE-Ankündigung die Frage, "ob eine Tat nur deshalb wahrscheinlicher wird als ein unwahrscheinlicher Zufall, weil es ein Motiv gibt".

Ein unmöglicher Zufall - Fr. 23.10. - ARTE: 20.15 Uhr

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur teleschau. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an info@teleschau.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
Noch keine Kommentare vorhanden.
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.