Rückkehr von "The Boys": Das erwartet die Fans im Serienfinale
Die ganz exzellente Amazon-Serie "The Boys" endet mit der aktuellen fünften Staffel - obwohl auch gleich zwei Spin-off-Serien in Planung sind. Dazu später mehr. Zunächst steht jedoch das epische Serienfinale an, bestehend aus acht Episoden, die nach einer Doppelfolge zum Auftakt im wöchentlichen Rhythmus bis zum 20. Mai erscheinen werden. Und das Finale von "The Boys", das lässt sich zunächst einmal festhalten, begeistert auf ganzer Linie.
Darum geht es in der neuen "The Boys"-Staffel
Der böse, überaus mächtige Superheld Homelander (Antony Starr, 50) dominiert mittlerweile die Vereinigten Staaten. Im Weißen Haus sitzt mit Steven Calhoun (David Andrews, 73) ein ihm wohlgesonnener Präsident - und Homelanders Macht ist mittlerweile so unbegrenzt, dass er sogar laut darüber nachdenkt, all jene zu bestrafen, die negative Kommentare über ihn im Internet absetzen oder ihn mithilfe von Memes persiflieren.
Für die Widerstandskämpfer und Kämpferinnen der Boys sieht es indes wesentlich schlechter aus. Hughie (Jack Quaid, 33), Mother's Milk (Laz Alonso, 52) und Frenchie (Tomer Kapon, 40) sitzen in einem sogenannten "Freedom Camp" im Gefängnis, wo das geringste Übel noch ist, das an jedem Abend der Superhelden-Blockbuster "Dawn Of The Seven" in Dauerschleife gezeigt wird. Doch Billy Butcher (Karl Urban, 53) und Co. schmieden einen Plan, die drei Häftlinge wieder zu befreien - wohl wissend, dass sie damit genau in Homelanders Falle laufen...
Deswegen ist die Rückkehr von "The Boys" sehenswert
Hand aufs Herz: Obwohl Amazons Superhelden-Satire seit dem Serienstart im Jahr 2019 durchgängig begeisterte und wenige Monate nach dem Kinostart des Über-Marvel-Titels "Avengers: Endgame" eine mehr als willkommene Abwechslung im Superhelden-Genre bot, war die 2024 erschienene vierte Staffel der Serie doch die schlechteste bislang.
Denn in "The Boys", das ist klar, läuft im Grunde seit Folge eins alles auf eine finale, epische Konfrontation zwischen Homelander und den Boys hinaus. Das verspricht jetzt endlich eingelöst zu werden. Auch andere Handlungsstränge aus Staffel vier, durch die sich die Zuschauerinnen und Zuschauer eher hingehalten fühlten, überzeugten nur bedingt, etwa Billy Butchers tödliche Krankheit, an der er auf sehr vorhersehbare Weise letztlich doch nicht verstarb.
Erschreckend nah an der Realität
Doch in Staffel fünf von "The Boys", das macht schon die Auftaktepisode klar, ist nun tatsächlich alles anders. Jede der Figuren kann das Zeitliche segnen. Auch ist die Einstellung der Hauptfiguren - dem Serienfinale einer durchaus düsteren Show angemessen - noch einmal spürbar fatalistischer und apokalyptischer geworden. Figuren wie Mother's Milk, Starlight (Erin Moriarty, 31) und Co. erwarten geradezu zu sterben.
In der fünften und finalen Staffel geht es also endlich um alles. Daneben wirkt die Amazon-Show mittlerweile noch näher an der Realität als noch in vorherigen Staffeln. Vieles scheint hier von der absurd wirkenden realen US-Politik eingeholt und überholt.
Das trifft nicht nur auf die tyrannische, narzisstische Hauptfigur Homelander zu, sondern zieht sich auch durch viele kleinere und abseitigere Handlungsstränge. So hat etwa Fan-Liebling The Deep (Chace Crawford, 40) einen Incel-Podcast gestartet, während durch die neue Figur Oh Father (Daveed Diggs, 44) die politisierte Religion in den USA ihr Fett weg kriegt.
Alldiejenigen, die das Serienende von "The Boys" nicht verkraften können, müssen sich übrigens überhaupt keine Sorgen machen. Denn gleich zwei Spin-off-Serien befinden sich aktuell in der Mache. Im bereits abgedrehten Prequel "Vought Rising" geht es um die Abenteuer von Staffel-fünf-Rückkehrer Soldier Boy (Jensen Ackles, 48) vor den Ereignissen der Hauptserie. Mit einem Start wird 2027 gerechnet. "The Boys: Mexico" verlagert die Handlung dagegen, wie der Titel schon andeutet, ins südliche Nachbarland der Vereinigten Staaten.
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