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RTL-Reporterin Susanna Ohlen entschuldigt sich für Fake-Auftritt nach Flutkatastrophe

RTL-Moderatorin Susanna Ohlen hat einen fragwürdigen TV-Auftritt hingelegt. Vor ihrer Berichterstattung über die Flutkatastrophe in Bad Münstereifel rieb sie sich mit Matsch ein. Mittlerweile hat sie sich dafür entschuldigt, wurde aber trotzdem von RTL beurlaubt.
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Die RTL-Moderatorin Susanna Ohlen.
Die RTL-Moderatorin Susanna Ohlen. © IMAGO / Sven Simon

"Aufräumarbeiten nach Flut: RTL-Moderatorin Susanna Ohlen packt in Bad Münstereifel mit an." So lautete der Titel einer Reportage bei RTL.de nach der Flutkatastrophe im Westen Deutschlands vergangene Woche.

Die Reporterin zeigte ihre tatkräftige Unterstützung für die Betroffenen in der Eifel. Doch dann kam raus: Die Hilfsaktion der RTL-Journalistin war wohl Fake, der Dreck stammt zumindest nicht (nur) von harter Aufräumarbeit. 

Video von "Schmink-Aktion" kursiert bei Twitter

Das soll ein Video beweisen, das derzeit bei Twitter die Runde macht. Darauf zu sehen: Susanna Ohlen, Moderatorin von "Guten Morgen Deutschland", wie sie sich selbst Schlamm ins Gesicht schmiert. Gefilmt hat das ganze eine Person, die vermutlich in einem höheren Stockwerk eines Hauses steht.

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Fake-Aktion bei Flut: RTL reagiert 

Der Sender reagierte bereits auf das Video und antwortete wie folgt: "Das Vorgehen unserer Reporterin widerspricht eindeutig journalistischen Grundsätzen und unseren eigenen Standards. Wir haben sie daher direkt am Montag, nachdem wir davon erfahren haben, beurlaubt."

RTL hat die Reportage von Susanna Ohlen mittlerweile gelöscht, der Link läuft ins Leere.

Susanna Ohlen entschuldigt sich für Fake-Aktion

Auf Instagram hat sich Susanna Ohlen mittlerweile zu der Aktion geäußert und entschuldigt sich bei ihren Followern. "Ich habe am Montag im Flutgebiet vor der Schalte für 'Guten Morgen Deutschland' einen schwerwiegenden Fehler gemacht", schreibt die RTL-Moderatorin und erklärt, wie es zu dem Fake-Auftritt gekommen ist. "Nachdem ich in den vorherigen Tagen bereits privat in der Region geholfen hatte, habe ich mich vor den anderen Hilfskräften geschämt, in sauberem Oberteil vor der Kamera zu stehen." Deshalb habe sie unüberlegt ihre Kleidung mit Schlamm beschmiert, bereue diesen Fehler allerdings. "Ich bitte um Verzeihung."

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Fan-Kritik für Susanna Ohlen: "Schlechtere Ausrede gibt es nicht"

Viele Fans nehmen Susanna Ohlen diese Entschuldigung aber nicht ab. In den Kommentaren hagelt es weiter Vorwürfe gegen die RTL-Reporterin. "Du machst es jetzt doch nur weil es die Aufnahmen gibt", schreibt ein Follower dazu. Ein weiterer kritisiert: "Schlechtere Ausrede gibt es nicht. Aus Scham vor anderen? Bitte! Ich mochte Sie immer aber das ist völlig albern."

Unterstützung erhält sie derweil von Sat.1-Kollegin Marlene Lufen. Sie schreibt in den Kommentaren: "Ich weiß, dass Du Familie in der Region hast, liebe Susanna. Was zählt ist, dass Du tagelang geholfen hast. Für Deinen Fehler hast Du Dich entschuldigt, dann sollte jetzt auch gut sein."

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