ProSieben streicht die "Gameshow Konferenz" aus dem Programm

Mit der großen "Gameshow Konferenz" wollte ProSieben am Samstagabend viele Zuschauer vor die Röhre locken. Der Plan scheiterte kläglich. Die Konsequenzen daraus hat der Sender bereits gezogen.
| (hom/spot)
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Mit der großen "Gameshow Konferenz" wollte ProSieben am Samstagabend viele Zuschauer vor die Röhre locken. Der Plan scheiterte kläglich. Die Konsequenzen daraus hat der Sender bereits gezogen.

Dieser Sommerloch-Füller ging für ProSieben mächtig in die Hose. Am Samstag strahlte der Münchner TV-Sender zur Primetime vier Stunden lang Gameshows aus der Konserve aus. Angekündigt wurde "Die ProSieben Gameshow Konferenz" als richtiges Event. "Spieltag auf ProSieben", hieß es in der Pressemitteilung zur Show. Und weiter: "Während die Bundesliga in der Sommerpause steckt, lädt ProSieben zur temporeichsten Konferenz der 'fußballfreien' Zeit ein." Klingt gut - das dachten sich auch viele Zuschauer. Doch als sie am Abend einschalteten, wurden sie bitter enttäuscht.

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"Ist diese #Gameshowkonferenz echt ein Zusammenschnitt alter Sendungen? ... was für eine Verarschung", ärgerte sich eine Userin auf Twitter. "Wenn @ProSieben das einfach 'ProSieben Best of Gameshows' genannt hätte, wären jetzt nicht so viele Zuschauer enttäuscht", bringt es ein anderer User auf den Punkt. Doch der Sender versuchte die Show wie ein Live-Event im Stile einer Fußballkonferenz zu verkaufen. Moderiert wurde die Clipshow von Elmar Paulke, der zwischen alten Shows wie "Teamwork" oder "Mein bester Feind" hin und her wechselte.

 

 

Am Ende brachte die "Gameshow Konferenz" dem Sender nicht nur Ärger, sondern auch keine Quote. Lediglich 500.000 Zuschauer schalteten ein. Eine Userin kommentierte gehässig: "Die #gameshowkonferenz wurde von 500k geschaut - unfassbar wie viele Menschen vorm TV eingeschlafen sind. Wehrlos @ProSieben ausgesetzt". Die Verantwortlichen aus München reagierten auf dieses hausgemachte Debakel umgehend: "Unsere #GameshowKonferenz hat nur wenige Zuschauer interessiert. Wir nehmen die noch geplanten Folgen aus dem Programm", twitterte ProSieben am Sonntag. "Gute Entscheidung" oder "Das ist das Mindeste.." kommentierten die User den Tweet.

 

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