Neuer Landkrimi "Steirerwahn": Harald Krassnitzer als Geheimbund-Chef
Fans von Harald Krassnitzer (65) schätzen den Österreicher als Wiener "Tatort"-Kommissar Moritz Eisner - zwei Fälle stehen noch aus. Doch im neuen TV-Krimi "Steirerwahn" (12. Februar, 20:15 Uhr, Das Erste) zeigt sich der vielfach ausgezeichnete Schauspieler von einer ganz anderen Seite. Als wortgewaltiger Reinhard Posch führt er einen zehnköpfigen Bund von Puristen an, die nach einer mittelalterlichen Geheimprozedur einen teuren Edelbrand herstellen. Eine undurchsichtige Figur, die für seine "Apfelbrenner" zwar die Hand ins Feuer legt - gleichzeitig aber einen gnadenlosen Mörder in den eigenen Reihen fürchtet.
Der 13. Fall der erfolgreichen Krimireihe beginnt mit einer verstörenden Szene: Mit brennender Kleidung taumelt der Bauer Sepp Huber (Tom Hanslmaier) über sein Feld und stirbt vor den Augen eines Mountainbikers. Ein Unfall? Kaum vorstellbar. Also nehmen die Grazer Ermittler Sascha Bergmann (Hary Prinz) und Anni Sulmtaler (Anna Unterberger) den rätselhaften Todesfall genauer unter die Lupe.
Drohnenanschläge und alte Rivalitäten
Schnell führen die Spuren in die verschlossene Welt der Edelbrandhersteller. Der verstorbene Huber gehörte als Brennmeister jenem Orden an, den Krassnitzers Figur Reinhard Posch anführt. Während Posch den Verdacht geschickt auf den stadtbekannten "Feuerteufel" Dominik (Valentin Hagg) lenkt, kommen Ermittlerin Anni rasch Zweifel an dieser These. Zu Dominiks Betreuer, dem charismatischen Psychologen Michael Haas (Stephan Luca), baut sie sofort ein besonderes Vertrauensverhältnis auf - nicht nur aus kriminalistischem Interesse.
Ein weiterer Drohnenanschlag auf zwei Mitglieder des Destillier-Bundes verschärft die Lage dramatisch. Der Verdacht richtet sich nun auf die Angehörigen eines Brenners, der vor einem Jahr an einer Methanolvergiftung ums Leben kam. Je tiefer Bergmann und Sulmtaler in das Innenleben des verschworenen Ordens vordringen, desto mehr gefährliche Geheimnisse treten zutage...
An der Seite der beiden Hauptdarsteller Hary Prinz und Anna Unterberger sind erneut Bettina Mittendorfer und Christoph Kohlbacher zu sehen. Das Drehbuch zum Film stammt von Wolfgang und Maria Murnberger, die sich dabei am gleichnamigen Roman von Claudia Rossbacher orientierten. Wolfgang Murnberger führte auch Regie.
Harald Krassnitzer bald auch im Kino
Mit "Steirerwahn" beweist sich Harald Krassnitzer einmal mehr als wandlungsfähiger Charakterdarsteller - weit entfernt vom beliebten Wiener Ermittler. Und die nächste ungewöhnliche Rolle steht bereits fest: Am 7. Mai 2026 ist der Österreicher im Kinofilm "Der verlorene Mann" zu sehen. In dem Spielfilmdebüt von Regisseur Welf Reinhart, der 2022 mit seinem Kurzfilm "Eigenheim" den Studenten-Oscar gewann, spielt Krassnitzer den demenzerkrankten Kurt. Die Figur kann sich nicht mehr daran erinnern, dass sie seit 20 Jahren geschieden ist - und steht eines Tages plötzlich vor der Tür von Ex-Frau Hanne (Dagmar Manzel) und ihres neuen Mannes Bernd (August Zirner).
"Der verlorene Mann" feierte bereits seine Weltpremiere auf dem renommierten International Film Festival Rotterdam im Rahmen der "Tiger Competition", dem Wettbewerb für internationale Debütfilme.
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