Netflix-Dokuserie über Frida Kahlo kommt

Netflix arbeitet an einer Dokuserie über die mexikanische Künstlerin Frida Kahlo (1907-1954). "Deadline" zufolge widme sie sich Kahlos Ehe mit dem Maler Diego Rivera (1886-1957). Die bislang unbetitelte Serie soll zeigen, wie Liebe, Affären und das künstlerische Schaffen des Paares vom politischen und gesellschaftlichen Zeitgeist geprägt waren. Als Vorlage dient der Roman "Das Leben ist ein Fest: Ein Frida-Kahlo-Roman" der französischen Autorin Claire Berest.
Netflix gibt Details zur Handlung preis
Zur Handlung der Serie erklärte Netflix laut des Branchenmagazins: "Sie erzählt die Geschichte einer Frau, die sich weigert, nur eine Muse zu sein, und beschließt, ihre eigene Version des Schmerzes zu erzählen, und eines Mannes, der trotz seiner Widersprüche versucht, sein kreatives Genie aufrechtzuerhalten - und zeigt, wie ihre Beziehung zu einer treibenden Kraft, einem Schlachtfeld und einem öffentlichen Spektakel wurde."
Darsteller oder ein Startdatum sind noch nicht bekannt. Als Regisseure fungieren Patricia Riggen und Gabriel Ripstein, für die Produktion ist Mónica Lozano verantwortlich.
Turbulente Liebesgeschichte
Frida Kahlo gilt als eine der bedeutendsten Künstlerinnen Mexikos. Berühmt wurde sie vor allem für ihre intensiven, oft sehr persönlichen Selbstporträts, in denen sie Schmerz, Identität und Politik thematisierte. Werke wie "Die zwei Fridas" wurden weltberühmt. Ihr Ehemann Diego Rivera war einer der bekanntesten Vertreter des mexikanischen Muralismus und schuf Wandgemälde mit sozialkritischen und revolutionären Motiven.
Das Paar heiratete 1929, ließ sich 1939 scheiden und heiratete ein Jahr später erneut. Sie blieben bis zu Kahlos Tod verheiratet. Ihre Beziehung galt als leidenschaftlich, aber konfliktreich und war von zahlreichen außerehelichen Affären auf beiden Seiten geprägt. Kinder bekamen Kahlo und Rivera nicht.