Nach Tod von Luna Jordan: Lea Drinda übernimmt Rolle in "Hamburg Days"

Schauspielerin Lea Drinda (25) steht für die Beatles-Serie "Hamburg Days" vor der Kamera: Die Darstellerin verkörpert die Fotografin und Künstlerin Astrid Kirchherr - eine Rolle, die zunächst Luna Jordan (2000-2026) übernehmen sollte. Das teilte die Produktionsfirma Wiedemann & Berg am Donnerstag mit. Bekannt ist Drinda unter anderem aus dem Drama "In die Sonne schauen" und der Comedyserie "Where's Wanda?".
Nach der Nachricht von Jordans Tod Mitte Mai hatte das Team die Dreharbeiten in Hamburg vorübergehend ausgesetzt. Man habe sich bewusst Zeit genommen, "um Raum für eine erste Verarbeitung des tragischen Verlusts zu schaffen und Abschied von der geschätzten Schauspielerin und Kollegin zu nehmen", heißt es in der Mitteilung. Inzwischen sei der Dreh des Biopics fortgesetzt worden.
Was über den Tod von Luna Jordan bekannt ist
Jordan starb am 13. Mai "plötzlich und unerwartet", wie ihre Berliner Agentur Players unter Berufung auf die Familie mitteilte. Angaben zur Todesursache machte die Familie nicht. Einem breiteren Publikum wurde Jordan durch die Serie "Jenseits der Spree" an der Seite von Jürgen Vogel (58) bekannt. Noch im März 2026 war sie im "Polizeiruf 110" zu sehen, bereits 2017 spielte sie in der ZDF-Reihe "Der Bergdoktor" mit. Für ihre Nebenrolle im Drama "Fuchs im Bau" wurde sie 2022 mit dem Österreichischen Filmpreis ausgezeichnet.
Ein Beatles-Biopic aus Hamburg
Die sechsteilige Dramaserie "Hamburg Days" von ZDF und BBC erzählt von den frühen Jahren der Beatles und ihrer prägenden Zeit in der Hansestadt, in der sich die spätere Weltband erst formte. "Hamburg Days" spielt Anfang der 1960er-Jahre auf St. Pauli, wo das junge Künstlerpaar Klaus Voormann (88) und Astrid Kirchherr (1938-2020) in den Clubs des Rotlichtviertels auf eine chaotische Band aus Liverpool trifft.
Als Vorlage dienen Teile der Autobiografie von Klaus Voormann, der die Produktion zudem als exklusiver Berater begleitet. Wann "Hamburg Days" ausgestrahlt werden soll, ist bislang nicht bekannt.