Nach Tod von Janosch: "Tigerenten Club" würdigt Zeichner

Nach dem Tod von Kinderbuchautor Janosch würdigt KiKA sein Lebenswerk. Ausgewählte Geschichten sind online abrufbar, auch der "Tigerenten Club" nimmt Abschied.
(lau/spot) |
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Janosch verstarb im Alter von 95 Jahren.
Janosch verstarb im Alter von 95 Jahren. © imago/epd

Mit dem kleinen Tiger, dem kleinen Bären und der Tigerente hat Janosch (1931-2026) Generationen von Kindern begleitet. Seine Geschichten begeisterten Kinder und Erwachsene. Nach dem Tod des beliebten Autors und Illustrators erinnert der Kanal KiKA nun mit einem besonderen Angebot an ihn.

Janosch-Geschichten auf den Online-Auftritten von KiKA

Auf kika.de und in der KiKA-App stehen ausgewählte Janosch-Kurzstücke bereit, heißt es in einer Mitteilung. Dazu zählen "Oh, wie schön ist Panama", "Komm, wir finden einen Schatz", "Ich mach dich gesund, sagte der Bär" und "Post für den Tiger". Auch der "Tigerenten Club" würdigt seinen Namensgeber: Am Samstag, 7. November, um 10:45 Uhr soll am Ende der Live-Sendung auf KiKA an Janosch erinnert werden.

"Werte, die nie an Bedeutung verlieren, hat Janosch in wunderbare Geschichten und Figuren verwandelt", erklärt KiKA-Programmgeschäftsführer Roman Twork. "Sie begleiten Kinder durchs Leben, schenken Orientierung und vermitteln die Bedeutung von Zusammenhalt, Freundschaft und Menschlichkeit. Wir sind sehr dankbar, dass wir diesen besonderen Schatz immer wieder an neue Kindergenerationen weitergeben dürfen."

Janosch wurde 95 Jahre alt

Janosch, der mit bürgerlichem Namen Horst Eckert hieß, starb am 3. November im Alter von 95 Jahren auf Teneriffa. Er veröffentlichte im Laufe seiner langen Karriere mehr als 150 Bücher, die in über 30 Sprachen übersetzt wurden. Die Tigerente hatte 1978 in "Oh, wie schön ist Panama" ihren ersten Auftritt und gab Mitte der 1990er-Jahre dem "Tigerenten Club" seinen Namen.

Anzeige für den Anbieter Instagram über den Consent-Anbieter verweigert

Zahlreiche Prominente reagierten auf den Tod des vielfach ausgezeichneten Künstlers. So verabschiedete sich Otto Waalkes (78) etwa auf Instagram mit einer Zeichnung, auf der sein Ottifant der Tigerente ein Herz überreicht. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (70) würdigte Janosch als "Lebensbegleiter wie nur wenige andere Autoren und Zeichner". SWR-Intendant Kai Gniffke erinnerte daran, wie sehr die Geschichten von Janosch die Kindheit vieler Menschen geprägt hätten.

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