Nach Tod von Günther Maria Halmer: ARD und ZDF ändern ihr Programm

Der Tod von Schauspieler Günther Maria Halmer bewegt die deutsche Fernsehlandschaft. ARD und ZDF reagieren mit kurzfristigen Programmänderungen und zeigen am Samstag Filme mit dem beliebten Charakterdarsteller. Auch beim BR stehen Sondersendungen an.
(ncz/spot) |
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Günther Maria Halmer starb diese Woche im Alter von 83 Jahren.
Günther Maria Halmer starb diese Woche im Alter von 83 Jahren. © imago images/Sven Simon/Frank Hoermann

Der Schauspieler Günther Maria Halmer (1943-2026) ist im Alter von 83 Jahren gestorben. Das Münchner Residenztheater bestätigte seinen Tod in einem Statement in den sozialen Medien. Halmer sei nach "kurzer schwerer Krankheit" verstorben. Nach Informationen der "Bunte" starb der Schauspieler bereits in der Nacht auf den 10. Mai. ARD, BR und ZDF reagieren mit kurzfristigen Programmänderungen.

Statt der ursprünglich geplanten Komödie "Endlich Gardasee!" zeigt das Erste am Samstag um 15:30 Uhr den Film "Mein Vater, der Esel und ich". In der Komödie von 2023 spielt Halmer an der Seite von Isabell Polak die Rolle des abgehalfterten Altrockers "Bonanza", der nach Jahren wieder Kontakt zu seiner Familie sucht. Polak verkörpert dessen Tochter Tinka Zeller. Ab 17 Uhr läuft das Programm mit dem Boulevardmagazin "Brisant" wie geplant weiter.

Das ZDF ändert sein Mittagsprogramm: Um 12:15 Uhr zeigt der Sender unter dem Hinweis "Zum Tod von Günther Maria Halmer" den Fernsehfilm "Die Hochzeit meiner Eltern" (2016=´). Neben Halmer sind darin unter anderem Senta Berger, Anja Kling und Nicholas Ofczarek zu sehen. Die ursprünglich vorgesehene Sendung "Mit der Tür ins Haus" entfällt. Ab 13.40 Uhr setzt das ZDF sein Programm wie geplant fort.

BR zeigt Sondersendungen am Montag

Der Bayerische Rundfunk zeigte bereits am Freitagabend zwei Folgen der Kultserie "Münchner Geschichten", mit der Halmer als "Tscharlie" berühmt wurde. Am Montag widmet der BR dem verstorbenen Schauspieler gleich zwei Programmpunkte: Um 22:00 Uhr zeigt die Reihe "Lebenslinien" die Folge "Günther Maria Halmer - Der Weg bleibt das Ziel" von Reiner Holzemer, die auch in der ARD Mediathek verfügbar ist. Der Film zeichnet Halmers Lebensweg nach.

Direkt im Anschluss, um 22:45 Uhr, zeigt der BR den Fernsehfilm "Zwei übern Berg" aus dem Jahr 2012. Darin spielt Halmer den charmanten Unternehmer Alfons Keilinger, der zwischen Ehe, neuer Liebe und Loyalitäten in einen emotionalen Konflikt gerät. An seiner Seite spielen unter anderem Gisela Schneeberger, Rita Russek und Ulrich Noethen. Der Film ist ebenfalls in der ARD Mediathek abrufbar.

Günther Maria Halmer prägte Film, Fernsehen und Theater

Große Popularität erlangte Halmer vor allem durch seine Rolle als "Tscharlie" in der Kultserie "Münchner Geschichten" von Helmut Dietl. Später war er unter anderem in Produktionen wie "Anwalt Abel" oder "Ein Drilling kommt selten allein" zu sehen.

Auch auf der Theaterbühne blieb der Schauspieler bis zuletzt aktiv. Am Residenztheater München stand er noch vor kurzem in "Brandner Kaspar" auf der Bühne - in einer Rolle, die sich ironisch mit dem Tod auseinandersetzt. Ende 2025 hatte Halmer bereits wegen einer Operation pausieren müssen.

Markus Söder: "Ein echtes bayerisches Original"

Am Freitagabend äußerte sich Bayerns Ministerpräsident Markus Söder zum Tod des Schauspielers. In einem Statement bezeichnete er Halmer als "eines der bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Schauspieler" sowie als "echtes bayerisches Original mit internationaler Strahlkraft".

Besonders hob Söder hervor, dass Halmer Rollen mit "Humor und Wehmut, Charme und Widerspenstigkeit, Menschlichkeit und Verletzlichkeit" geprägt habe. Der Schauspieler habe sich damit einen festen Platz in den Herzen des Publikums erspielt. 2021 wurde Halmer mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet.

"Günther Maria Halmer wird als Mensch und Künstler fehlen. Die Nachricht von seinem Tode macht uns alle tief betroffen und traurig", erklärte Söder weiter. Seine Gedanken seien bei der Familie des Schauspielers.

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  • Gieasinger Bua vor 15 Stunden / Bewertung:

    Wie traurig! 😥
    Der Tscharlie....unvergessen, besser konnte man das damalige Lebensgefühl nicht rüberbringen!
    Kult für immer und ewig!
    R.I.P.

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