Münster-"Tatort" trotz Wiederholung Quotensieger

Obwohl das Erste nur eine "Tatort"-Wiederholung zeigte, hatte die Konkurrenz am Sonntagabend gegen Thiel und Boerne aus Münster das Nachsehen.
(lau/spot) |
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Axel Prahl, Christine Urspruch und Jan Josef Liefers (v.l.n.r.) in "Tatort: Man stirbt nur zweimal".
Axel Prahl, Christine Urspruch und Jan Josef Liefers (v.l.n.r.) in "Tatort: Man stirbt nur zweimal". © WDR/Thomas Kost/WDR Kommunikation/Redaktion Bild

"Wer ist der Mörder?", lautet generell die leitende Frage bei einem Fernsehkrimi. Auch beim "Tatort" ist das nicht anders. Und dennoch holte am Sonntagabend eine alte, schon erstmalig im Dezember 2024 ausgestrahlte "Tatort"-Episode aus Münster den Tagessieg der deutschen TV-Sender. 6,36 Millionen Menschen wollten laut AGF Videoforschung sehen, wie Hauptkommissar Frank Thiel (Axel Prahl, 66) und Professor Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers, 61) dem Mörder von Anwalt Oskar Weintraub (Nils Bunkhorst, 50) auf die Schliche kommen.

"Neuer Wind im Alten Land" abgeschlagen auf Platz zwei

Das bedeutete den Tagessieg bei einem Marktanteil von 28,3 Prozent beim Gesamtpublikum sowie 19,4 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. Auf Rang zwei der Primetime landete abgeschlagen das ZDF mit dem Staffelfinale von "Neuer Wind im Alten Land". 3,52 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern schalteten hier ein. Der Marktanteil betrug 15,6 Prozent beim Gesamtpublikum, 5,2 Prozent waren es bei den 14- bis 49-Jährigen.

Das Erste zeigte "Tatort: Man stirbt nur zweimal" als Wiederholung, denn die ARD startete früher als üblich in die diesjährige Sommerpause auf dem Krimi-Sendeplatz. Die letzte neue "Tatort"-Folge war am 3. Mai gelaufen. Laut AGF Videoforschung verfolgten 7,18 Millionen Zuschauer den Fall "Könige der Nacht". Die Zürcher Ermittlerinnen Tessa Ott (Carol Schuler) und Isabelle Grandjean (Anna Pieri Zuercher) mussten darin den Mord an einem Callboy aufklären.

Darum ist die "Tatort"-Pause in diesem Jahr so lang

Die Sommerpause der Sonntagskrimis "Tatort" und "Polizeiruf 110" im Ersten beginnt in diesem Jahr deutlich früher als sonst. Ab dem 13. September kehren die Krimireihen dann mit neuen Folgen auf den gewohnten Sendeplatz zurück, dazwischen laufen Wiederholungen älterer Episoden. Normalerweise zeigt der Sender noch bis Ende Juni Erstausstrahlungen.

Die längere Pause in diesem Jahr sei "eine einmalige Ausnahme aus planerischen Gründen" und bedeute "keine generelle Reduzierung" der Erstausstrahlungen am Sonntagabend, hieß es dazu von der ARD-Programmdirektion gegenüber der Nachrichtenagentur spot on news. Ein Grund dafür wird traditionell die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer sein, die vom 11. Juni bis zum 19. Juli stattfindet und in dieser Zeit das Programm dominiert.

Dass die Sommerpause 2026 so lang ausfällt, hat jedoch noch weitere Gründe. Laut ARD sind in diesem Jahr insgesamt 36 Erstausstrahlungen der Sonntagskrimis im Ersten geplant - das sind vier weniger als im Durchschnitt der Vorjahre. Dafür gibt es mehrere Ursachen: Im vergangenen Jahr wurden mit 42 Folgen zwei Krimis mehr als üblich gezeigt, die nun im laufenden Jahr fehlen. Hinzu kommt, dass zwei weitere Premieren erst 2027 ausgestrahlt werden.

Am 17. Mai zeigt das Erste mit "Tatort: Schweigen" einen Fall aus dem Jahr 2024, in dem Wotan Wilke Möhring als Kriminalhauptkommissar Thorsten Falke zu sehen ist.

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