Mit Moderator Sven Voss: Neue Fälle für "XY gelöst"

Das ZDF zeigt ab April vier neue Folgen von "XY gelöst": Moderator Sven Voss rekonstruiert mit Ermittlern und Experten aufgeklärte Mordfälle, die unter anderem in die Kölner Karnevalsnacht oder ein Kölner Bistro führen.
von  (jom/spot)
Sven Voss zeigt neue Fälle von "XY gelöst".
Sven Voss zeigt neue Fälle von "XY gelöst". © ZDF / Oliver Rüther / Brand New [M]

Das ZDF setzt sein True-Crime-Format "XY gelöst" mit Moderator Sven Voss (49) fort. Ab dem 29. April 2026 zeigt der Sender vier neue Folgen - jeweils mittwochabends, aufgeteilt auf zwei Doppelabende im April und Juni. Voss rekonstruiert darin gemeinsam mit den damals zuständigen Ermittlerinnen und Ermittlern, der Staatsanwaltschaft sowie Sachverständigen die Aufklärung schwerer Verbrechen.

"XY gelöst" ist ein Ableger der bekannten ZDF-Fahndungssendung "Aktenzeichen XY... Ungelöst". Voss geht darin nicht nur den kriminalistischen Fragen nach, sondern auch den menschlichen: Was treibt Menschen zur Tat? Welche Spuren hinterlassen Verbrechen bei Opfern und Angehörigen? Wie gehen Ermittlerinnen und Ermittler mit den Taten um? In Reenactments und Interviews - teils an realen Tatorten - werden die Ermittlungsverläufe und die oft überraschenden Wendungen auf dem Weg zur Aufklärung nachgezeichnet.

Den Auftakt macht am 29. April um 20:15 Uhr die Folge "Mord im Karneval". Die 24-jährige Friseurin und junge Mutter Petra Nohl feiert 1988 mit Freundinnen in der Kölner Altstadt. Auf dem Heimweg wird sie in einer Seitenstraße angegriffen und erwürgt - der Täter entwischt unerkannt. Über drei Jahrzehnte bleibt der Fall ungeklärt, bis die Ermittler ihn 2022 neu aufrollen. Moderne DNA-Analytik und ein entscheidender Zuschauer-Hinweis nach einem Beitrag in "Aktenzeichen XY... Ungelöst" führten schließlich zum Durchbruch. Die Tochter des Opfers schildert, welches Trauma der Mord an ihrer Mutter in ihrem Leben hinterließ.

Tödliche Nachtschicht und ein rätselhafter Einbruchsmord

Unmittelbar im Anschluss um 21 Uhr folgt "Tödliche Nachtschicht": Im Sommer 2007 wird eine 24-Jährige in der Kölner Innenstadt spätabends in ihrem eigenen Bistro erstochen. Das Motiv ist von Anfang an unklar. Zwar hinterlässt der Täter eine Zigarette mit seiner DNA - doch im BKA-System gibt es keine Übereinstimmung. Erst acht Jahre bringt ein Anruf die Ermittlungen weiter.

Der zweite Doppelabend folgt am 10. Juni 2026. Um 20:15 Uhr steht "Begegnung mit einem Mörder" auf dem Programm: In einem Ort bei Worms wurde eine zweifache Mutter tot im Badezimmer gefunden. Da es keine Einbruchsspuren gibt, muss die Frau ihren Mörder hereingelassen haben. Kurz nach der Tat begegnen die Kinder des Opfers einem unbekannten Mann vor der Haustür. Ein Phantombild bringt nicht die gewünschten Ergebnisse. An einer Autobahnraststätte tauchen schließlich Gegenstände aus dem Haus mit Fingerabdrücken des Täters auf.

Den Abschluss des Abends bildet um 21 Uhr "Verhängnisvolle Vergangenheit": Ein 61-Jähriger wurde gefesselt und erstochen in seiner Wohnung aufgefunden, sein Auto, Bargeld und persönliche Gegenstände sind verschwunden. Erste Ermittlungsansätze führen die Kripo Aachen ins Bahnhofsmilieu, ein Phantombild eines Pärchens bleibt ohne Ergebnis. Erst 20 Jahre später können DNA-Spuren an Zigarettenkippen ausgewertet werden.

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