Mit 67 Jahren gestorben: Diese Filme hat Alexander Held noch abgedreht
Alexander Held (1958-2026) ist tot. Der Schauspieler starb am 12. Mai 2026 überraschend nach kurzer Krankheit im Alter von 67 Jahren. Im deutschen Fernsehen wird er dennoch noch einmal zu sehen sein: Drei Produktionen, in denen Held mitgewirkt hat, warten bislang auf ihre Ausstrahlung.
Das ZDF bestätigte auf Anfrage von spot on news: "Der letzte 'Stralsund'-Film mit Alexander Held - Arbeitstitel: 'Dunkle Tiefen' - hat noch keinen Sendetermin. Zwei weitere Filme der Reihe 'München Mord' sind abgedreht, die Sendetermine sind noch offen." Wann die drei Produktionen zu sehen sein werden, ließ der Sender offen.
Zwei Rollen, zwei Welten
In beiden Krimireihen verkörperte Held jeweils einen Kriminalhauptkommissar - das aber mit völlig gegensätzlichem Ansatz. In "Stralsund", wo er seit 2010 ermittelte, spielte er den kontrollierten, spröden, aber loyalen Karl Hidde. In "München Mord", ab 2014 an der Seite von Bernadette Heerwagen (48) und Marcus Mittermeier (56), gab er dagegen Ludwig Schaller: ein chaotisches Genie, das mit fast schon übersinnlicher Empathie und Bauchgefühl Fälle löst, ein Ermittler jenseits bürokratischer Kategorien. 22 Mal war das Trio gemeinsam auf dem Bildschirm zu sehen - zuletzt im Januar 2026 in "Im Zweifel für den Zweifel".
Im Februar 2026 wurde sein bislang letzter "Stralsund"-Krimi "Jetzt komm ich!" ausgestrahlt. Ab 2023 hatte Held mit Sophie Pfennigstorf als Kriminalhauptkommissarin Jule Zabek ermittelt. Von 2009 bis 2022 war Katharina Wackernagel die Schauspielpartnerin in der Krimireihe.
ZDF reagiert mit Programmänderung
Als Reaktion auf Helds Tod passte das ZDF sein Programm kurzfristig an. Am Dienstag (19. Mai) strahlte ZDFneo ab 20:15 Uhr zwei "Stralsund"-Folgen aus: "Waffenbrüder" und "Die rote Linie". Am Mittwoch (20. Mai) zeigt das ZDF zur Primetime um 20:15 Uhr "München Mord: Das Kamel und die Blume" aus dem Jahr 2021.
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