"Midterms" in den USA: Hier läuft die Wahlnacht im deutschen TV

Am Dienstag, 3. November, blickt die Welt gebannt in die USA. Denn die "Midterms", die Wahlen in der Mitte der Präsidentschaftlegislatur, gelten als wichtiges Stimmungsbarometer für die Politik des amtierenden Präsidenten Donald Trump. Dessen Zustimmungswerte waren zuletzt stark gesunken. Zwar hat er noch immer zahlreiche treue Fans der MAGA-Bewegung hinter sich, doch nicht mehr alle Anhänger gehen mit der wirtschaftlichen und außenpolitischen Ausrichtung der aktuellen US-Regierung mit.
Schon seit Tagen können US-Bürgerinnen und -Bürger ihre Stimmen für die Zusammensetzung des Kongresses abgeben. Das Ergebnis könnte durchaus Auswirkungen auf die Zukunft Trumps als US-Präsident haben. Sollten die Demokraten am Ende die Mehrheit besitzen, würde das die Arbeit für seine Regierung deutlich erschweren.
Da die Wahlen in sechs Zeitzonen stattfinden, kann man in Deutschland nicht vor 5 bis 7 Uhr am Mittwochmorgen mit einem vorläufigen Ergebnis rechnen. In der Regel dauert es Tage, vielleicht sogar Wochen, bis die endgültigen Resultate vorliegen. Die offizielle Bestätigung der Ergebnisse wird Anfang Dezember erwartet, die konstituierende Sitzung des US-Kongresses findet laut Verfassung am 3. oder 4. Januar statt.
Die "Midterms" im deutschen Fernsehen
Wer keine aktuellen Hochrechnungen und Analysen verpassen will, wird in der Nacht auf Mittwoch sowohl beim Sender WELT, ab 23.45 Uhr in der Sendung "Trumps Schicksalsnacht - Midterms USA", als auch ab etwa 0.45 Uhr bei Phoenix in der Sendung "phoenix vor ort" live informiert. Am Mittwoch, 4. November, geht es bei beiden Sendern weiter mit der Berichterstattung zu den "Midterms".
Das Erste beschäftigt sich im "Weltspiegel" bereits am Sonntag, 1. November, um 18.30 Uhr live aus Washington mit den anstehenden Zwischenwahlen. Am Montag, 2. November, 22.50 Uhr, zeigt der Sender die "Weltspiegel Doku: Midterms: Bröckelt Trumps Macht?". In der Wahlnacht am Dienstag ist Moderator Marc Steinhäuser dann von 0.15 Uhr bis 5 Uhr am Mittwochmorgen live bei den "Midterms in den USA" dabei.
Auch das ZDF ist mit zahlreichen Sendungen rund um die "Midterms" vertreten. Am Montag, Dienstag und Mittwoch gibt es jeweils um 12.00 Uhr im "ZDF-Mittagsmagazin" kurze Informationsstrecken zum Thema. Am Montag, 2. November, 20.15 Uhr, sendet das ZDF zudem die Dokumentation "Die Akte Trump - Wer hinter Amerikas Kriegen steckt".
Am Dienstag beginnen die ZDF-Sendungen um 19.25 Uhr mit dem "ZDF spezial: Midterms in den USA - Zwischenzeugnis für Trump" mit Shakuntala Banerjee und ZDF-Studioleiter Elmar Theveßen. Um 20.15 Uhr läuft die ZDF-Doku "Letzte Ausfahrt Midterms - Demokratie in Gefahr?", um 21.00 Uhr befasst sich Ilka Brecht im Politikmagazin "frontal" mit den Midterms. Im "heute journal" geht es um 21.45 Uhr mit Dunja Hayali weiter, bei der Marietta Slomka live aus den USA aktuelle Stimmungsberichte durchgibt.
Der Rest des ZDF-Wahlabends gehört Markus Lanz. Nach seiner Doku "Amerika ungeschminkt: Was kommt nach Trump?" um 22.15 Uhr dreht sich auch im Anschluss um 23.30 Uhr im regulären "Markus Lanz"-Talk alles um das Thema USA und "Midterms".
Am Mittwoch geht es weiter mit der Berichterstattung im ZDF. Um 19.25 Uhr meldet sich Shakuntala Banerjee erneut live aus Washington mit dem "ZDF spezial: Midterms in den USA" sowie um 22.15 Uhr mit dem "auslandsjournal spezial: Midterms - Amerika hat gewählt". Dazwischen schaltet sich Marietta Slomka um 21.45 Uhr erneut bei Dunja Hayali im "heute journal" live aus Washington in die Live-Sendung, bevor "Markus Lanz" ab 0.00 Uhr die Nacht nach der Wahl beschließt.