Medientage München starten – Zukunft der Verlage auf der Agenda

Medientage: Ist Google eine Bedrohung oder eine Chance? Seit Jahren ist die Suchmaschine ein Symbol für den Kampf von Verlagen und Sendern.
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Die Medientage in München
dpa Die Medientage in München

Ist Google eine Bedrohung oder eine Chance für Medienunternehmen? Seit Jahren ist die Suchmaschine ein Symbol für den Kampf von Verlagen und Sendern um ihr Geschäftsmodell im Internetzeitalter. Auch die Agenda der Medientage München wird davon bestimmt.

München – Bereits zum Auftakt der Medientage München dürfte ein Thema die versammelten Branchenvertreter umtreiben: Was tun mit Google? Die traditionelle „Elefantenrunde“ zu Beginn des dreitägigen Kongresses (Mittwoch/10.00) wird die Tonart setzen. Mit auf dem Podium: Google-Deutschland-Chef Stefan Tweraser. Leicht dürfte es der Manager dort nicht haben.

Neben Burda-Chef Paul-Bernhard Kallen sitzen die ARD-Vorsitzende Monika Piel, ProSiebenSat.1-Vorstand Conrad Albert, Sky-Deutschland-Chef Brian Sullivan, Telekom-Chef René Obermann und Bayerns Staatskanzleichef Thomas Kreutzer (CSU). Der Internetriese hatte in Frankreich wegen einer drohenden Abgabe an Verleger damit gedroht, künftig nicht mehr auf französische Medienseiten zu verlinken. Daraufhin war auch in Deutschland die Debatte über das Leistungsschutzrecht wieder hochgekocht.

Die deutschen und französischen Presseverleger verlangen von den Suchmaschinenbetreibern eine Erlösbeteiligung. Bisher müssen die nicht bezahlen, wenn sie auf ihren Sites mediale Internetangebote in Auszügen („Snipplets“) darstellen und verlinken. Google wies die Forderung stets scharf zurück. Dieser Streit dürfte sich durch das gesamte Programm der Medientage ziehen. Die 26. Auflage von Europas größtem Medienkongress steht unter dem Motto „Weichen stellen – die neuen Gesetze der Medienwelt“.

Vor allem geht es dabei um das Internet, seine Chancen, und Risiken. Bis Freitag werden in der Messe München Hunderte Experten und Tausende Besucher zu mehr als 90 Einzelveranstaltungen erwartet. Im Vergleich zum Vorjahr wurde die Zahl der Teilnehmer eingedampft; es kommen weniger Politiker, dafür mehr Manager und Branchen-Experten aus den Bereichen TV, Online, Print und Radio.

 

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