Läuft die Bundesliga bald bei Amazon?

Jeff Bezos ist einer der reichsten Männer und Präsident des mächtigsten Versandhandels der Welt. In einem Interview spricht der Amazon-Boss über seine ambitionierten Pläne.
| (mih/spot)
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Streaming-Dienste wie Netflix oder Amazon Video sind weiter auf dem Vormarsch. Bei Preisverleihungen wie den Emmys oder Golden Globes werden Serien-Eigenproduktionen wie "House of Cards" (Netflix) oder "Transparent" (Amazon) regelmäßig mit Nominierungen und Auszeichnungen bedacht. Für einen Erfolgsmenschen wie Amazon-Boss Jeff Bezos (51) ist das allerdings nicht genug. Er will auch den Film-Markt umkrempeln. Im Interview mit der "Welt am Sonntag" stellt er klar: "Wir wollen einen Oscar gewinnen."

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Gegenwärtiges Ziel sei es, 16 eigene Filme pro Jahr zu produzieren. Kürzlich erschien mit "Chi-Raq" bereits der erste eigene Spielfilm. Spike Lee (58, "Malcolm X") führte Regie. "Wir sind in der Lage, solchen Könnern kreative Kontrolle und vor allem viel Freiheit zu gewähren. Und: Wir haben große Budgets", so Bezos. Der Multi-Milliardär hält es zudem für nicht ausgeschlossen, dass Amazon in Zukunft auch Sportveranstaltungen wie die Fußball-Weltmeisterschaft oder die Bundesliga ins Sortiment aufnimmt. "Unmöglich wäre das nicht. Sport ist ein interessanter Bereich", sagt der Unternehmer, räumt aber ein, dass dieser Bereich "möglicherweise noch für längere Zeit besser bei den TV-Sendern aufgehoben ist".

Bezos gründete 1994 den Internet-Versandhandel Amazon und gilt mit einem geschätzten Vermögen von 58,2 Milliarden US-Dollar als der viertreichste Mann der Welt.

 

 

 

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