Kommt "Tatort"-Serienkiller Korthals nochmal zurück?

Am Sonntag bekamen es die Kieler "Tatort"-Ermittler Borowski und Brand zum zweiten Mal mit dem Psycho-Killer Kai Korthals zu tun. Offenbar gibt es schon Ideen für mindestens eine weitere Fortsetzung.
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Lars Eidinger spielt Kai Korthals und kann sich auch eine weitere Fortsetzung als psychopathischer Serienkiller vorstellen.
dpa/AZ Lars Eidinger spielt Kai Korthals und kann sich auch eine weitere Fortsetzung als psychopathischer Serienkiller vorstellen.

Kiel – Als Serienkiller Kai Korthals hat Lars Eidinger (39) in zwei Kieler "Tatort"-Folgen Angst und Schrecken verbreitet. Möglicherweise kehrt die Figur abermals auf den Bildschirm zurück. "Lars Eidinger ist nicht nur einer der besten, sondern auch einer der wunderbarsten Schauspieler. Sofern es hier eine überzeugende Idee gibt, spricht überhaupt nichts dagegen, das weiterzuführen", sagte NDR-Spielfilmchef Christian Granderath der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Wir denken bereits über eine Fortsetzung "Das Kabinett des Dr. Korthals" nach." "Tatort"-Autor und Grimme-Preisträger Sascha Arango recherchiere dafür in der Psychiatrie, so Granderath weiter.

Lesen Sie hier: Rückkehr eines Psycho-Killers: So ist der Kieler

In der am Sonntag ausgestrahlten "Tatort"-Folge "Borowski und die Rückkehr des stillen Gastes" trafen die Ermittler Klaus Borowski (Axel Milberg) und Sarah Brandt (Sibel Kekilli) erneut auf den Psychopathen. Er hatte bereits vor drei Jahren in der ARD-Kultserie sein Unwesen getrieben und war den Kieler Kommissaren entwischt - höchst ungewöhnlich für die "Tatort"-Dramaturgie. Ohne Spuren zu hinterlassen, war der Täter in Wohnungen von Frauen eingedrungen und hatte die Nähe seiner Opfer gesucht. Als er aufzufliegen drohte, mordete er brutal. Bei seiner Rückkehr am Sonntag hatte Korthals nichts von seinem Schrecken verloren.

Film- und Theaterschauspieler Eidinger ("Familienfest", "Was bleibt") kann sich eine Fortsetzung ebenfalls gut vorstellen: Der dpa sagte er: "Es wäre sicher auch mal interessant, eine ganze Reihe zu entwickeln – aus der Perspektive des Serienkillers." Vor der Rückkehr am Sonntag hätte er sich auch vorstellen können, "Korthals in einer anderen Stadt mit einem anderen Ermittler-Team zu spielen, um dort vielleicht den ein oder anderen Kommissar aus dem Weg zu räumen."

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