Knapp zehn Millionen Menschen sehen Cristiano Ronaldos WM-Aus

Cristiano Ronaldo verabschiedet sich unter Tränen von der Fußball-WM - und fast zehn Millionen Menschen sehen zu. Das WM-Achtelfinale zwischen Portugal und Spanien bescherte dem ZDF starke Quoten.
(eyn/spot) |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ als Quelle bevorzugen
Cristiano Ronaldo konnte gegen Spanien vor Millionen Fans nichts ausrichten.
Cristiano Ronaldo konnte gegen Spanien vor Millionen Fans nichts ausrichten. © IMAGO/Kyodo News

Ein Fußballabend ohne deutsche Beteiligung - und trotzdem ein Millionenpublikum: Das WM-Achtelfinale zwischen Portugal und Spanien lockte am Montagabend fast zehn Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer ins ZDF. Es war zugleich der letzte große Auftritt von Cristiano Ronaldo (41) auf der WM-Bühne.

9,72 Millionen Fans verfolgten die Partie laut "AGF Videoforschung" ab 21 Uhr im Zweiten, das entsprach einem Marktanteil von 43,5 Prozent. Damit war das Achtelfinale die zweiterfolgreichste Übertragung eines Spiels ohne deutsche Beteiligung bei dieser Weltmeisterschaft. Nur der Turnierauftakt zwischen Mexiko und Südafrika erreichte noch etwas mehr Publikum. Zählt man die Zuschauerinnen und Zuschauer bei MagentaTV hinzu, dürfte die Gesamtreichweite die Marke von zehn Millionen deutlich überschritten haben.

Beim jungen Publikum fiel die Bilanz noch deutlicher aus. 3,01 Millionen der 14- bis 49-Jährigen sahen zu, was in dieser Altersgruppe einem Marktanteil von 56,1 Prozent entsprach. Schon die Vorberichte hatten 4,20 Millionen Menschen an die Geräte gebracht.

Ronaldo verlässt die WM unter Tränen

Und die Fans mussten lange dranbleiben: Sportlich fiel die Entscheidung erst in der Nachspielzeit. Mikel Merino (30) traf sechs Minuten nach seiner Einwechslung in der 91. Minute zum entscheidenden 1:0 und schoss Spanien damit ins Viertelfinale. Für Portugal bedeutete die Niederlage das Aus, für Cristiano Ronaldo zugleich das Ende seiner WM-Laufbahn. Der mehrmalige Weltfußballer bestätigte nach der Partie, an keiner weiteren Weltmeisterschaft mehr teilnehmen zu wollen.

Es war seine sechste WM. In 27 Turnierspielen erzielte Ronaldo elf Tore und bereitete zwei weitere vor. Mit 233 Länderspielen und 146 Treffern bleibt er Portugals Rekordnationalspieler.

Beim Schlusspfiff war dem 41-Jährigen die Enttäuschung anzumerken. Auf dem Feld rollten die Tränen, sichtlich bewegt bedankte er sich schließlich bei den Fans, ehe er in die Kabine ging.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur spot on news. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
Noch keine Kommentare vorhanden.
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.