Joko & Klaas: Zuschauer bedanken sich für Ukraine-Doku

Eigentlich hatten sie nur 15 Minuten gewonnen - doch Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf nutzten ihren Sieg bei "Joko & Klaas gegen ProSieben" für weit mehr: eine mehrstündige Dokumentation über den Alltag in der Ukraine. Von den Zuschauern bekommen sie dafür viel Lob.
(jom/spot) |
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Joko Winterscheidt (re.) und Klaas Heufer-Umlauf in "Alle von ProSieben gegen Joko & Klaas".
Joko Winterscheidt (re.) und Klaas Heufer-Umlauf in "Alle von ProSieben gegen Joko & Klaas". © Joyn/Nadine Rupp

Am Mittwoch hatten Joko Winterscheidt (47) und Klaas Heufer-Umlauf (42) in der Spielshow "Alle von ProSieben gegen Joko & Klaas" wieder einmal gewonnen - trotz 777 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Senders, die gegen sie angetreten waren. Der Preis: ein Gutschein über 15 Minuten Live-Sendezeit, einzulösen am Folgeabend. Was die beiden daraus machten, überraschte viele Fans des Formats.

Statt des gewohnten Viertelstunden-Programms räumten Joko und Klaas gemeinsam mit ProSieben am Donnerstag den gesamten Abend frei. Ab 20:15 Uhr lief auf dem Sender die rund 200 Minuten lange Dokumentation #dontlookaway - eine Produktion, die den Alltag von sechs Menschen in der Ukraine zeigt.

Kameras in ein Kriegsgebiet geschickt

Die Idee hinter der Doku: Joko und Klaas hatten Kameras in die Ukraine geschickt und die Menschen dort gefragt, was sie dem deutschen Fernsehpublikum über ihren Alltag erzählen würden. "Was sollten wir sehen?" - diese Frage stand laut Joyn-Beschreibung am Anfang des Projekts. Herausgekommen ist ein eindringliches Porträt des Kriegsalltags, das ganz bewusst auf den Impuls setzt, nicht wegzusehen.

Anzeige für den Anbieter Instagram über den Consent-Anbieter verweigert

Der Instagram-Account von Joko und Klaas verzeichnete für den entsprechenden Post zur Doku binnen weniger Stunden knapp 26.000 Likes. In den Kommentaren dankten Nutzerinnen und Nutzer dem Duo für den Einsatz ihrer Reichweite. "Danke, dass ihr eure Reichweite richtig nutzt! Ich liebe euch", schrieb etwa eine Nutzerin. Eine weitere Userin kommentierte: "Danke, dass ihr eure Zeit immer mal wieder so wichtigen Themen widmet. Das ist einfach so wichtig."

Viele Zuschauer zeigten sich emotional berührt von den Bildern: "So ein beklemmender und echter Eindruck dieses schlimmen Krieges. Danke, dass ihr so uneigennützig eure Reichweite zur Verfügung stellt." Ein weiterer Kommentar richtete sich an den Sender: "Einfach stark, dass sogar ohne Werbung gesendet wird!"

Auch ProSieben bedankt sich auf X beim Publikum fürs Einschalten der Doku "aus der Perspektive von Bogdan, Dmytro, Gennadiy, Olha, Andriy und Vadim". Die Dokumentation #dontlookaway ist auf YouTube und auf Joyn als ganze Folge abrufbar.

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  • ESC-Gast vor 2 Stunden / Bewertung:

    So eine Doku im Zeitraum 2014 bis 2022, als die Ostukraine von Teilen der eigenen Miliz bombardiert wurde, was letztendlich zur Eskalation 2022 geführt hat, und ich hätte Respekt vor diesen zwei Nasen.

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