Jesse Metcalfe wurde bei "Desperate Housewives" gefeuert

US-Schauspieler Jesse Metcalfe (47) hat im Podcast "Not Skinny But Not Fat" mit Moderatorin Amanda Hirsch verraten, warum seine Rolle in der US-Erfolgsserie "Desperate Housewives" (2004-2012) nach der ersten Staffel nicht als feste Figur weitergeführt wurde.
"Ich wurde bei 'Desperate Housewives' gefeuert", erklärte Metcalfe in dem Gespräch. "Nach der ersten Staffel wussten sie nicht wirklich, wohin sie meine Handlung noch führen sollten." Serienschöpfer Marc Cherry habe ihm persönlich erklärt, dass die Show nun einmal "Desperate Housewives" heiße - und eben nicht "Desperate House Gardeners". Metcalfe spielte John Rowland, einen Gärtner, der eine Affäre mit der von Eva Longoria (51) verkörperten Gabrielle Solis hatte.
Von der Wisteria Lane nach Hollywood
Die Entscheidung traf Metcalfe nach eigener Aussage jedoch weniger hart als man erwarten könnte. Damals hatte er bereits ein anderes Angebot vorliegen: 20th Century Fox hatte ihm die Hauptrolle in der Teenie-Komödie "Rache ist sexy" (Original: "John Tucker Must Die") angeboten. "Ich dachte mir: Hey, cool, kein Problem. Ich werde ein Filmstar", so der Schauspieler rückblickend. Statt ganz aus der Serie zu verschwinden, tauchte er danach nur noch sporadisch an der berühmten Wisteria Lane auf.
Dem US-Magazin "People" hatte Metcalfe bereits im vergangenen August beschrieben, wie er seinen Einstieg in die Serie erlebt hat: "Ich bin einfach mit der Welle mitgeschwommen, diese Serie hat mich wirklich bekannt gemacht. Alles kam auf einmal auf mich zu und ich habe es einfach genossen." Die Serie, die zwischen 2004 und 2012 acht Staffeln lang lief, zählte neben Longoria auch Teri Hatcher, Felicity Huffman, Marcia Cross und Nicollette Sheridan zu ihrem Ensemble.
Metcalfe bekam von angeblichen Konflikten nichts mit
Von den berüchtigten Spannungen unter den Hauptdarstellerinnen hat Metcalfe nach eigener Aussage nichts mitbekommen. "Ich war im Grunde blind dafür, weil ich einfach so begeistert war, in einer Serie mitzuwirken, und total im Moment lebte", erklärte er. Er sei schlicht froh gewesen, überhaupt einen Job zu haben.