James Van Der Beek plante "Dawson's Creek"-Revival

James Van Der Beek wollte "Dawson's Creek" als Revival zurückbringen - und hatte dafür sogar ein konkretes Konzept. Das verriet nun Serien-Erfinder Kevin Williamson in einem emotionalen Interview.
(jom/spot) |
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James Van Der Beek (r.) wurde mit der Serie "Dawson's Creek" berühmt.
James Van Der Beek (r.) wurde mit der Serie "Dawson's Creek" berühmt. © [M] Imago Images/Cover-Images / Imago images/Newscom / AdMedia

James Van Der Beek (1977-2026) träumte davon, die Kultserie "Dawson's Creek" wiederzubeleben - und hatte sogar konkrete Ideen dafür. Das enthüllt Serien-Schöpfer Kevin Williamson (60) nun in einem emotionalen Interview mit dem "Esquire"-Magazin. Doch dazu kam es nie. Der Schauspieler starb am 11. Februar im Alter von 48 Jahren an den Folgen einer Darmkrebserkrankung.

"James und ich haben mehrfach darüber gesprochen, 'Dawson's Creek' neu aufzulegen", berichtet Williamson. "Er wollte es unbedingt machen." Zeitweise habe Van Der Beek sogar selbst das Drehbuch schreiben wollen. "Er hatte eine wirklich großartige Idee dafür. Er hatte einen wunderbaren Plan." Doch dann habe der Schauspieler eine andere Rolle angenommen, alle seien beschäftigt gewesen - und das Projekt sei im Sande verlaufen.

Gespräche auch mit Katie Holmes

Die Revival-Pläne lagen Williamson zufolge um das Jahr 2016, rund 13 Jahre nach dem Ende der Originalserie. Auch Co-Star Katie Holmes (47) sei in die Gespräche einbezogen gewesen. An die genauen inhaltlichen Pläne erinnere er sich nicht mehr, sagt Williamson. Er glaube aber, die angedachte Tonalität habe sich an der damals sehr erfolgreichen Serie "This Is Us" orientiert.

Allerdings habe es bereits ein grundsätzliches Hindernis gegeben: Die Figur von Michelle Williams (45) war schon im Serienfinale gestorben. "Aus vier waren bereits drei geworden", erinnert sich Williamson. "Wir haben darüber geredet, aber es wurde nichts daraus."

Kevin Williamson: "Er war Dawson"

Williamson und Van Der Beek verband eine tiefe Freundschaft, die weit über die gemeinsame Arbeit hinausging. Sechs Staffeln und 128 Folgen lang hatten sie zwischen 1998 und 2003 an der Coming-of-Age-Serie gearbeitet. Beide standen damals am Anfang ihrer Karrieren - Van Der Beek hatte zuvor nur kleine Rollen gespielt, Williamson war gerade mit dem Überraschungserfolg "Scream" (1996) bekannt geworden.

Beim Casting habe er sofort gewusst, dass Van Der Beek der Richtige für die Titelrolle sei, erinnert sich Williamson. Doch der Sender und andere Produzenten hätten zunächst Bedenken gehabt. "Sie wollten ihn nicht", so Williamson. "Und ich dachte nur: Seid ihr verrückt?" Van Der Beek habe die Rolle letztlich mit Leben gefüllt, weil er selbst so viel mit der Figur gemeinsam gehabt habe - ein filmbegeisterter Träumer, der ständig alles hinterfragte. "Er war Dawson", sagt Williamson.

Auch den Kontakt hätten die beiden nie verloren, selbst in Van Der Beeks letzten Wochen nicht. Ehefrau Kimberly Van Der Beek, Mutter seiner sechs Kinder, habe dafür gesorgt, dass die Verbindung bestehen blieb. Drei Wochen nach dem Tod seines Freundes kämpft Williamson im Interview mit den Tränen. Er habe gedacht, Van Der Beek würde die Krankheit besiegen - wie so oft zuvor: "Er ist immer wieder aufgestanden. Und ich dachte, genau das würde wieder passieren."

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