Held oder Bösewicht? Nicolas Cage kann sich nicht entscheiden

Schurke oder doch lieber der strahlende Held? Für Schauspiel-Enfant terrible Nicolas Cage keine leichte Wahl. Er kann beidem etwas abgewinnen, wie er zum Start seiner neuen Serie "Spider-Noir" erklärte.
(lau/spot) |
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Nicolas Cage bei der Premiere von "Spider-Noir" in New York.
Nicolas Cage bei der Premiere von "Spider-Noir" in New York. © imago images/AFF-USA / Steven Bergman/AFF-USA.COM

Nicolas Cage möchte sich nicht festlegen. Das machte der 62-jährige Oscarpreisträger bei der Premiere seiner neuen Superhelden-Serie "Spider-Noir" deutlich. Vom Magazin "People" gefragt, ob er lieber Helden oder Schurken spiele, antwortete er: "Schurken? Ich habe viele Schurken gespielt. Ich mag beides. Ich denke, beides sind wichtige Teile des Kinos. Ich würde mich nicht gerne festlegen lassen, nur eine Sache zu machen."

Ungewöhnliche Superhelden-Serie "Spider-Noir"

Ab dem 27. Mai wird Cage auf Amazons Streamingdienst Prime Video zunächst zu Privatdetektiv Ben Reilly, der in Wahrheit der Superheld The Spider ist, eine Spider-Man-Variante aus einem Schwarz-Weiß-1930er-Jahre-Universum, die zuerst im Animationsfilm "Spider-Man: A New Universe" aus dem Jahr 2018 zu sehen war.

The Spider kann wie Spider-Man Hauswände hinaufklettern und aus seinen Handgelenken Spinnennetze verschießen. In der Serie "Spider-Noir", die an die "Hard-boiled"-Detektive des Film noir wie Sam Spade oder Philip Marlowe erinnert, wird Cages Reilly unvermittelt in einen Anschlag auf den gefährlichen Gangsterboss Silvermane (Brendan Gleeson, 71) hineingezogen. Nur der Beginn eines Strudels aus Ereignissen, die ihn nicht mehr zur Ruhe kommen lassen...

Humphrey Bogart trifft Spider-Man: die Blaupause für "Spider-Noir"

Für seine Rolle des abgehalfterten, zynischen und desillusionierten Detektivs in "Spider-Noir" ließ sich Cage nach eigener Aussage von einigen seiner "Lieblingsschauspieler aus der alten Schule" inspirieren. Dazu zählt er die Leinwandlegenden James Cagney, Humphrey Bogart und Edward G. Robinson. Diese habe er mit dem von Comic-Legende Stan Lee erdachten Spider-Man kollidieren lassen und etwas Neues erschaffen.

Gegenüber dem Magazin "Esquire" hatte Cage die Figur bereits mit den Worten zusammengefasst, sie sei "70 Prozent Bogart, 30 Prozent Bugs Bunny."

Farbe oder Schwarz-Weiß?

"Spider-Noir" wird dabei von Prime Video sowohl in Schwarz-Weiß als auch in Farbe - dem sogenannten "True-Hue" - präsentiert. Amazon stellt beide Versionen zur Verfügung, wobei die Schwarz-Weiß-Bilder besser zur Atmosphäre der Serie und der altmodischen Zeit passen, während die kräftigen Farben des "True-Hue" an alte Technicolor-Filme erinnern. Das Publikum kann selbst wählen, welche Version es sehen möchte.

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