Hardy Krüger jr.: "Ein Faultier war ich ganz bestimmt nicht"

Dass viele ihn im Dschungelcamp als "Faultier" wahrgenommen haben, überrascht Hardy Krüger jr. nach seinem Auszug. Er sei ständig hin- und hergelaufen und habe sich bewusst Aufgaben gesucht. Das Etikett sei für ihn daher nichts weiter als eine "reine Darstellungsgeschichte".
von  (ae/spot)
Hardy Krüger jr. hat das Camp an Tag 14 verlassen.
Hardy Krüger jr. hat das Camp an Tag 14 verlassen. © RTL

Hardy Krüger jr. (57) musste das Dschungelcamp an Tag 14 verlassen (auch via RTL+). Im Exit-Interview zeigt sich der Schauspieler erleichtert und glücklich, zurück in der Zivilisation zu sein. Er habe zwar die Krone holen wollen, sei nun jedoch froh, "dass ich wieder unter normalen Lebensumständen bin". Dass er im Camp faul gewesen sei, will er aber so nicht stehenlassen.

"Das Faultier ist eine Darstellungsgeschichte. Ich bin der, der am meisten herumgelaufen ist. Ich habe schon die Holzscheitel einzeln hochgetragen, damit die Zeit irgendwie vergeht." Er habe versucht, aktiv zu bleiben und sich Tätigkeiten wie waschen und spazierengehen zu suchen. Wer glaube, man könne im Dschungel den ganzen Tag nur herumliegen, habe sich "geschnitten". "Ein Faultier war ich ganz bestimmt nicht." Gleichzeitig habe er auch versucht, seine Kräfte einzuteilen, "weil ich wusste, der Weg geht vielleicht noch ein bisschen länger und das war dann auch wirklich notwendig".

Siebeneinhalb Kilo verloren

Die schönste Erfahrung für ihn im Camp war, dass er sich selbst viel reflektieren konnte und ihm viel bewusst geworden sei, was sein Leben betreffe. So habe er die Erkenntnis gewonnen: "Man verschwendet viel zu viel Zeit mit Dingen, die einfach nicht notwendig sind, und man solle sich einfach auf das konzentrieren, was wirklich essentiell ist, was einem guttut und was wichtig ist." Das motiviere ihn, nun sein Leben "komplett zu ändern und schöner zu machen".

Schwierig sei hingegen der wenige Schlaf und der viele Regen gewesen. "Man ist dann 24/7 eigentlich nur damit beschäftigt, die Zeit herumzukriegen und so ein Tag wird verdammt lang." Auch körperlich hinterließ das Camp Spuren: "Ich habe tatsächlich siebeneinhalb Kilo abgenommen."

Er sieht Ariel und Gil als Finalisten

Die vielen Streitigkeiten am Lagerfeuer machten ihm weniger zu schaffen. Er sei ein ruhiger Typ und habe versucht, der Ruhepol zu sein. Ariels (22) Auftritt sieht er als Strategie. Sie wisse ganz genau, wie sie sich in den Vordergrund spielen könne. "Es geht einfach nur um Präsenz, Sendezeit und sich in den Vordergrund zu stellen. Ich habe versucht, das zu ignorieren. Ich habe versucht, einfach bei mir zu bleiben und in mir zu ruhen und einfach auch den anderen vielleicht einen Ruhepol zu geben." Taktisch sei eine Allianz mit Ariel oder Gil Ofarim (43) vielleicht sinnvoller gewesen, doch: "Ich bin ein ehrlicher Mensch und ich reagiere da so drauf, wie ich das irgendwie empfinde."

Den Sieg gönnt Hardy Krüger jr. allen Kämpfenden, tippt aber darauf, dass Gil und Ariel ins Finale kommen. Der Schauspieler bilanziert: "Anscheinend ist es so, dass die Zuschauer eine ganz andere Sache sehen wollen, als das, was ich erwartet hätte."

Liebeserklärung an seine Frau

Für ihn hat jetzt erstmal seine Familie Priorität: "Als Allererstes nehme ich meine Frau in den Arm und muss ihr sagen, wie sehr ich sie liebe. Und dann werde ich eine Dusche nehmen und dann werde ich irgendwie was Schönes essen." Er freue sich "auf alles, bloß keine Bohnen und kein Reis".

Wer das Camp als Nächstes verlassen muss, entscheidet sich am Freitag wieder zur Primetime ab 20:15 Uhr bei RTL. Das Finale läuft am Sonntag, 8. Februar.

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