Freiburgs Europa-League-Finaleinzug beschert RTL Traumquoten

Der SC Freiburg steht tatsächlich im Finale der UEFA Europa League - und RTL jubelt mit. Das Halbfinal-Rückspiel gegen Braga bescherte dem Sender starke Quoten: Bis zu 4,15 Millionen Zuschauer verfolgten die Partie vor den Bildschirmen.
(dr/spot) |
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Der SC Freiburg, hier mit Nationalspieler Matthias Ginter (l.), steht im Finale der Europa League.
Der SC Freiburg, hier mit Nationalspieler Matthias Ginter (l.), steht im Finale der Europa League. © Daniela Porcelli/Getty Images

Es war einer dieser Fußballabende, die man lange nicht vergisst - zumindest alle Fans und Sympathisanten des SC Freiburg. Das Halbfinal-Rückspiel der UEFA Europa League gegen Braga am Donnerstagabend entwickelte sich aber auch für den übertragenden Sender RTL zum absoluten Hit. Die Schwarzwälder gewannen mit 3:1 und zogen damit erstmals in ihrer Vereinsgeschichte ins Finale des Wettbewerbs ein. Überraschend viele Zuschauer ließen sich das nicht entgehen.

Laut offiziellen Zahlen der AGF Videoforschung verfolgten die erste Halbzeit im Schnitt 3,31 Millionen Menschen. Zur zweiten Hälfte stieg die Reichweite dann auf 4,15 Millionen. Höhere Reichweiten am gesamten Donnerstagabend erzielten lediglich die "Tagesschau" und der "Kroatien-Krimi" im Ersten mit 4,6 bzw. 4,32 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern.

Auch die Marktanteile stiegen für RTL mit dem Spielverlauf an. In der ersten Halbzeit lag der Gesamtmarktanteil bei 15,2 Prozent, in der zweiten zog er auf 24,1 Prozent an. Noch beeindruckender waren die Werte in den werberelevanten Zielgruppen: Bei den 14- bis 49-Jährigen kletterten die Marktanteile von 19,7 auf 27,6 Prozent.

Stefan Raab sorgt für RTL-Dämpfer

Einen Dämpfer gab es für den Sender allerdings ab 23:15 Uhr: Da übernahm Stefan Raab (59) mit seiner wöchentlichen Show das Hauptprogramm bei RTL und ließ das Quotenpotenzial des Fußballabends ungenutzt. Die kurzen Highlights-Sequenzen, die RTL noch ab 23:09 Uhr zeigte, sahen immerhin noch 2,05 Millionen Menschen. Der Rest der Zusammenfassung wurde dann auf den Schwestersender Nitro ausgelagert, wo im Schnitt 0,58 Millionen einschalteten.

Die "Stefan Raab Show" selbst erreichte bei RTL lediglich 0,58 Millionen Zuschauer insgesamt, der Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen lag bei 8,9 Prozent. Für Raab war das zwar einer seiner besseren Werte der vergangenen Wochen, gemessen an den 21,1 Prozent, die der Sender kurz zuvor noch erzielt hatte, war es dennoch ein deutlicher Einbruch. Bei den 14- bis 59-Jährigen wurden 8,1 Prozent gemessen.

Starke Konkurrenz bei ProSieben und Sat.1

Abseits des Freiburg-Fiebers lief es auch bei der Konkurrenz nicht schlecht. Bei ProSieben erzielten Joko und Klaas ab 20:15 Uhr mit ihren 15 Sendeminuten starke 18,4 Prozent in der Zielgruppe. Die anschließende "Germany's next Topmodel"-Folge schloss sich mit 14,9 Prozent an. In Sat.1 erreichte "Das 1% Quiz" achteinhalb Prozent bei den Jüngeren, Kabel eins kam mit "Morlock Motors" zur Primetime auf 5,8 Prozent.

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