Florian Silbereisen: "Es ist meine Quiz-Premiere am Samstagabend"

Nach seinem Auftritt als Special Guest in Esther Sedlaczeks (39) letzter "Die große Maus-Show"-Ausgabe im Juli vor der Babypause ist es nun soweit: Am heutigen Samstagabend (30. August, 20:15 Uhr, das Erste) führt Florian Silbereisen (44) vertretungsweise als Moderator zusammen mit der Maus durch die beliebte Familien- und Quizshow. Neben Annette Frier und Wincent Weiss stellen sich diesmal Motsi Mabuse, Jörg Pilawa, Michael Mittermeier und Andy Borg den überraschend kniffligen Kinderfragen - unterstützt von niemand Geringerem als Kultfigur und Dauernörgler Bernd das Brot.
Warum Florian Silbereisen trotz aller Routine durch seine zahlreichen eigenen Musikshows vor der "Maus-Show" Lampenfieber hat, welcher Moment ihn richtig zum Lachen brachte und was er selbst die Maus am liebsten fragen würde, erzählt er im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news.
Sie haben erstmals die Moderation der "großen Maus-Show" übernommen. Was ist das Besondere an dieser Aufgabe?
Florian Silbereisen: Es ist meine Quiz-Premiere am Samstagabend. Sowas habe ich bisher im Ersten noch nie gemacht. Und es darf nichts schiefgehen. Es gibt keine zweite Chance. Denn ich moderiere ja nur diese einzelne Folge als Schwangerschaftsvertretung für Esther Sedlaczek.
Wie ist die Atmosphäre bei der "Maus-Show" im Vergleich zu Ihren anderen TV-Formaten und war das Lampenfieber anders?
Silbereisen: Es ist sehr lustig. Denn an meiner Seite sind während der gesamten "Maus-Show" Annette Frier, Wincent Weiss, Motsi Mabuse, Michael Mittermeier, Jörg Pilawa und Andy Borg. Das macht wirklich sehr viel Spaß. Lampenfieber habe ich natürlich trotzdem immer. Aber man vergisst es, wenn es dann so turbulent wird, dass Motsi und Annette irgendwann die High Heels ausziehen und in die Ecke werfen...
Gibt es einen Moment in der Show, der Sie besonders berührt oder zum Lachen gebracht hat?
Silbereisen: Wenn die Stars gegen sechs singende Axolotls antreten und Hits sortieren müssen, dann kann ich mir das Lachen wirklich nicht verkneifen...
Welchen Stellenwert hat "Die Sendung mit der Maus" für Sie?
Silbereisen: Die Maus hat schon eine ganz besondere Aura. Das habe ich gerade wieder gespürt, als die Maus mich bei meinem ersten Besuch im Studio empfangen hat. Ich freue mich sehr, dass ich jetzt einmal im Leben neben ihr vor der Kamera stehen und die "Maus-Show" präsentieren darf. Das ist wirklich eine ganz ungewöhnliche Show, bei der niemand so sehr auf die Quoten schielt, umso mehr hoffe ich, dass es dafür noch lange einen Platz im Fernsehprogramm gibt.
Welche Frage hätten Sie selbst als Kind der Maus gestellt?
Silbereisen: Ich hätte heutzutage viele Fragen an die Maus. Denn vieles, was wir in der Welt gerade so erleben, können wir uns ja alle nicht so richtig erklären. Aber in der "Maus-Show" geht es erfreulicherweise nicht um meine Fragen, da stellen die Kinder die Fragen. Und sie wollen diesmal beispielsweise wissen: Woher weiß der Hersteller, wie lange mein Quark haltbar ist? Können Stachelschweine miteinander kuscheln? Was würde die Erde ohne den Mond machen? Und so weiter. Es wird also sehr spannend.