Florence Kasumba - Das ist die schöne Geliebte aus dem "Tatort"

Was für ein Inszenierung! Im "Tatort: Borowski und das Meer" riskiert ein Ehemann alles für die Geliebte. Keine Zweifel, die junge Frau ist ungewöhnlich attraktiv!
| (ili/spot)
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Die Wissenschaftlerin Saunders (Florence Kasumba) sagt nicht die ganze Wahrheit
NDR/Christine Schroeder Die Wissenschaftlerin Saunders (Florence Kasumba) sagt nicht die ganze Wahrheit

Auch im vierten "Tatort", in dem sie zu sehen ist, fällt Schauspielerin Florence Kasumba (37) auf. Im "Tatort: Borowski und das Meer" spielt sie nicht nur die attraktive Wissenschaftlerin Dr. Amali Saunders aus Südafrika, sie ist auch die ehemalige Geliebte eines Ehemannes, Jurist Sven Adam (Andreas Patton), der für eine gemeinsame Zukunft mit ihr alles riskiert. Wie viel Risiko die Wahl-Berlinerin privat mag und was sie von Oscar-Gewinnerin Lupita Nyong'o hält, hat sie im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news verraten.

In dem Drama "Kongo" ist Florence Kasumba an der Seite von Maria Simon, Jörg Schüttauf und Maximilian Brückner zu sehen - die DVD können Sie hier bestellen

Im "Tatort" spielten Sie die Geliebte eines Ehemannes. Die Geliebte teilt in der Regel die schönen Seiten mit einem Mann, dafür fehlt der Alltag. Wie wichtig ist Ihnen der Alltag in einer Beziehung?

Florence Kasumba: Für meinen Mann und mich ist der Alltag in unserer Beziehung sehr wichtig. In unserem Beruf - mein Mann ist Sänger und Synchronsprecher - haben wir keine gewöhnlichen Arbeitszeiten. Oft kommt es vor, dass einer von uns für einen längeren Zeitraum nicht in Berlin ist. Dann skypen wir viel, um uns zu sehen und über das Familienleben und den Job zu sprechen.

Und wie sieht der Alltag aus, wenn Sie beide in Berlin sind?

Kasumba: Um 6 Uhr frühstücken wir gemeinsam, dann bringt einer von uns die Kinder zur Schule und in die Kita. Tagsüber erledigt mein Mann seine Sprecherjobs zu Hause oder im Synchronstudio und ich lerne in der Zeit meine Texte für Dreharbeiten oder Vorsprechen. Wir teilen uns die Aufgaben im Haushalt. Wenn es zeitlich klappt, essen wir gemeinsam zu Mittag. Ab Nachmittag ist dann Familienzeit: Spielplatz, Hausaufgaben, Abendessen, Gute Nacht Geschichte. Abends genießen wir ein Gläschen Wein und schauen uns den 20:15-Uhr-Film an. Ich brauche und liebe diese Routine.

Kommissar Borowski (Axel Milberg) leidet unter Platzangst im Fahrstuhl. Er überwindet diese und taucht in einer engen Kapsel in die Tiefe. Wo haben Sie sich schon mal erfolgreich zu etwas durchgerungen?

Kasumba: Wasser ist nicht mein Element. Ich kann zwar schwimmen, fühle mich aber nicht besonders wohl im Wasser. 2000 musste ich für einen Kinofilm tauchen lernen. Für die Unterwasserszene wurde ich mit einem Seil und Gewichten am Schwimmbeckenboden befestigt. Während der Drehpausen hat mich der Tauchlehrer mit Sauerstoff versorgt. Ich habe mich wegen der professionellen Vorbereitung zu keiner Zeit in Gefahr gefühlt, aber ich hatte die ganze Zeit über ein mulmiges Gefühl, denn ich musste mich lange unter Wasser aufhalten. Ein Jahr später im Kino war ich total stolz.

Die Firmenchefin Sylvana Wegener (Karoline Eichhorn) ist alleinerziehend und hat eine französischsprachige Nanny engagiert, die sich um die Tochter kümmert. Wäre das auch Ihr Wunsch-Familienmodel?

Kasumba: Ich bewundere jedes Familienmodell, was sich umsetzten lässt. Vater-Mutter, Vater-Vater, Mutter-Mutter, Alleinerziehende, Patchworkfamilien etc. Alles ist möglich!

Sie sind in Uganda geboren, in Deutschland aufgewachsen, haben in den Niederlanden Gesang, Tanz und Schauspielerei studiert. Woran hängt Ihr Herz?

Kasumba: Mein Herz hängt an Deutschland. Hier bin ich aufgewachsen, hier sind meine Erinnerungen. An Uganda kann ich mich nicht erinnern. Ich war sehr jung, als wir nach Deutschland kamen. Meine Studienzeit in Holland habe ich genossen. Ich habe Niederländisch gelernt und wurde sehr gut ausgebildet. Die meiste Zeit meines Lebens habe ich im Ruhrgebiet, in Essen, verbracht. Von 2000 bis 2005 habe ich in verschiedenen deutschen und österreichischen Städten gewohnt. Hamburg, Osnabrück, Leipzig, Klagenfurt, Linz, Wien etc. Seit 2005 lebe ich sehr glücklich in Berlin.

Schauspielerin Lupita Nyong'o stammt aus Ugandas Nachbarland Kenia. Welche Rolle spielt es für Sie, dass Ihre Kollegin im Februar einen Oscar gewonnen hat?

Kasumba: Als ich im Februar von Lupitas Nominierung gehört habe, musste ich natürlich wissen: Wer ist das? Nicht weil sie aus Kenia stammt, sondern weil sie gleich nach ihrem Schauspielstudium mit den Dreharbeiten zu "12 Years a Slave" angefangen hat. Etwas über ein Jahr später erhielt sie einen Oscar. Das ist doch mal eine Leistung! Ich habe den Film gesehen und war sehr beeindruckt von ihrer Leistung. Da fragt man sich: Was kommt als nächstes?

Die Figur ist ein wichtiges Thema in der Filmbranche. Wie halten Sie sich fit?

Kasumba: Ich gehe dreimal wöchentlich zum Training. Mein Training besteht aus Ausdauertraining, Power Plate und Yoga. Ich bin auch viel mit dem Rad unterwegs. Das geht einfach schneller und ist gut für die Beine.

Was ist ansonsten Ihr Beauty-Tipp Nummer eins?

Kasumba: Mein Beauty-Tipp Nummer eins ist eine gesunde Ernährung. Vor Dreharbeiten reduziere ich Zucker, Kohlenhydrate und ich trinke viel mehr Wasser.

Was sind Ihre nächsten Projekte?

Kasumba: Ich bin für eine Rolle in einer neuen Vorabendserie besetzt und freue mich über die Dreharbeiten in Köln. So kann ich tagsüber arbeiten und abends bei meinen Eltern in Essen sein. Ich verbinde also die Arbeit mit dem Vergnügen...

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