Fernsehpreise für Ottfried Fischer und Susanne Wolff

Beim 15. Deutschen Fernsehpreis wird Kabarettist Ottfried Fischer für sein Lebenswerk geehrt und bedient sich als Pointe bei Marcel Reich-Ranicki.
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Verona Pooth und ihr Mann Franjo.
dpa 28 Verona Pooth und ihr Mann Franjo.
Tim Bendzko und Lena Meyer-Landrut.
dpa 28 Tim Bendzko und Lena Meyer-Landrut.
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Lena Meyer-Landrut
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Sylvie van der Vaart
dpa 28 Sylvie van der Vaart
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dpa 28 Sylvie van der Vaart
Lena Gercke ist die Freundin von Nationalspieler Sami Khedira
dpa 28 Lena Gercke ist die Freundin von Nationalspieler Sami Khedira
Minu Barati-Fischer
dpa 28 Minu Barati-Fischer
Rebecca Mir und der Tänzer Massimo Sinato.
dpa 28 Rebecca Mir und der Tänzer Massimo Sinato.
Jan Josef Liefers und Anna Loos.
dpa 28 Jan Josef Liefers und Anna Loos.
Jenny Elvers-Elbertzhagen und Steffen von der Beeck.
dpa 28 Jenny Elvers-Elbertzhagen und Steffen von der Beeck.
Jenny Elvers-Elbertzhagen Freund Steffen von der Beeck.
dpa 28 Jenny Elvers-Elbertzhagen Freund Steffen von der Beeck.
Die Branche feiert sich beim Deutschen Fernsehpreis mal wieder selbst - mit viel Haut und kurzen Kleidern. Sehen Sie hier die Bilder vom Fernsehpreis!
dpa / az 28 Die Branche feiert sich beim Deutschen Fernsehpreis mal wieder selbst - mit viel Haut und kurzen Kleidern. Sehen Sie hier die Bilder vom Fernsehpreis!
Sylvie van der Vaart (r)
dpa 28 Sylvie van der Vaart (r)
Jenny Elvers-Elbertzhagen (r) und Freund Steffen von der Beeck.
dpa 28 Jenny Elvers-Elbertzhagen (r) und Freund Steffen von der Beeck.
Daniela Katzenberger
dpa 28 Daniela Katzenberger
Matthias Brandt (l) und seine Frau Sofia.
dpa 28 Matthias Brandt (l) und seine Frau Sofia.
Frauke Ludowig und ihr Ehemann Kai Roeffen.
dpa 28 Frauke Ludowig und ihr Ehemann Kai Roeffen.
Collien Ulmen-Fernandes
dpa 28 Collien Ulmen-Fernandes
Barbara Wussow
dpa 28 Barbara Wussow
Thore Schölermann und Jana Julie Kilka.
dpa 28 Thore Schölermann und Jana Julie Kilka.
Mareile Höppner
dpa 28 Mareile Höppner
Sonja Kirchberger
dpa 28 Sonja Kirchberger
Sonja Kirchberger
dpa 28 Sonja Kirchberger
Dominic Raacke
dpa 28 Dominic Raacke
Sonja Kirchberger
dpa 28 Sonja Kirchberger
Die Schauspielerinen Christine Urspruch (l) und ihr Mann Tobias Materna.
dpa 28 Die Schauspielerinen Christine Urspruch (l) und ihr Mann Tobias Materna.
Verona Pooth
dpa 28 Verona Pooth

Köln – „Ich nehme diesen Preis nicht an“ – Mit diesen Worten betrat Kabarettist und Schauspieler Ottfried Fischer (59) am Mittwochabend die Bühne bei der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises. Für einen Augenblick herrschte Stille unter den rund 1300 Gästen im Kölner Coloneum, bis Fischer nachschob: „Eine Pointe!“ Vor fünf Jahren hatte der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki mit dieser Bemerkung die Auszeichnung abgelehnt, weil ihm viele TV-Sendungen, die an jenem Abend prämiiert wurden, nicht passten.

Fischer jedoch, der vor fünf Jahren seine Parkinson-Erkrankung öffentlich gemacht hatte, nahm den Ehrenpreis der Stifter für sein Lebenswerk natürlich an. Er berichtete, dass er aus der Gegend von Passau stamme. Die Stadt habe mit dem Fernsehen gemeinsam, dass ihr häufiger das Wasser bis zum Hals stehe. Er erzählte noch ein paar Anekdoten aus der Heimat und trug ein Gedicht über Venedig vor. Das Publikum wird Fischer künftig weniger sehen.

Lesen Sie auch: Fernsehpreis: Ottfried Fischer macht den Reich-Ranicki

Susanne Wolff ist Deutschlands Beste Schauspielerin, Matthias Brandt Deutschlands Bester Schauspieler. Wolff, Jahrgang 1973, wurde mit dem Deutschen Fernsehpreis für ihre Leistung im ARD-Drama „Mobbing“ geehrt. Wolff sagte nach der Laudatio von Schauspieler-Kollegen Henning Baum: „Mein Herz rast schon seit 3 Uhr heute. Es waren schöne drei Wochen, seitdem ich von der Nominierung weiß.“ Die gebürtige Bielefelderin siegte gegen die Konkurrentinnen Naja Uhl, Claudia Michelsen, Julia Jäger und Alice Dwyer.

Der 51-jährige Brandt erhielt die Auszeichnung für seine Leistungen in den TV-Filmen „Polizeiruf 110: Der Tod macht Engel aus uns allen“, „Polizeiruf 110: Fieber“, „Eine mörderische Entscheidung“ und „Verratene Freunde“. Brandt setzte sich gegen die Kollegen Robert Atzorn, Volker Bruch, Tom Schilling, Lars Eidinger und Jan Josef Liefers durch. Brandt sagte, er nehme „einen Preis entgegen, den es eigentlich nicht gibt. In der Reihe dieser Nominierten schon gar nicht.“

Das ARD-Drama „Operation Zucker“ wurde zum besten Fernsehfilm gekrönt. Die Geschichte um die Zwangsprostitution rumänischer Kinder in Deutschland behauptete sich gegen „Der Fall Jakob von Metzler“ (ZDF) und „Der Minister“ (Sat.1). „Ich freue mich, dass es den Mut gibt, solch radikale Filme zu machen“, sagte Produzentin Gabriela Sperl. „Und ich hoffe, dass nach der Wahl die Politiker sich für Kinder und gegen Prostitution einzusetzen.“

Als Bester Mehrteiler gewann die ZDF-Produktion, „Unsere Mütter, unsere Väter“ gegen den ARD-Zweiteiler „Der Turm“, der leer ausging, und das ZDF-Epos „Das Adlon. Eine Familiensaga“. Als Beste Show wurde die ProSiebenSat.1-Reihe „Got to Dance“ gekürt. Dies blieb für den gastgebenden Sender Sat.1, für den das Komikergespann Cindy aus Marzahn und Oliver Pocher moderierte, auch der einzige Preis am Abend.

 

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