ESC-Vorentscheid: Deutsches Finale entscheidet weiter das Publikum

Seit vielen Jahren gibt es einen im Fernsehen übertragenen Vorentscheid über den Act, der Deutschland beim ESC vertritt. Auch in den kommenden Jahren wird sich daran wohl nichts ändern.
(wue/spot) |
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Sarah Engels hat im Februar "Eurovision Song Contest: Das Deutsche Finale 2026" mit ihrem Song "Fire" gewonnen.
Sarah Engels hat im Februar "Eurovision Song Contest: Das Deutsche Finale 2026" mit ihrem Song "Fire" gewonnen. © ARD/SWR/Claudius Pflug

Wenn im Mai der diesjährige Eurovision Song Contest (ESC) in Wien steigt, wird Sarah Engels (33) mit "Fire" für Deutschland dabei sein. Selbstverständlich steht noch nicht fest, wer in den Folgejahren antritt. Der deutsche Act wird aber auch weiterhin im Großen und Ganzen wohl wie bisher bestimmt, wie die neue ESC-Delegationsleiterin Tina Sikorski jetzt andeutet.

Das ist nicht selbstverständlich, übernimmt der SWR doch in diesem Jahr erstmals die Federführung bei allem, was in Deutschland offiziell mit dem Eurovision Song Contest im TV zusammenhängt. Zuvor lag die Verantwortung gut drei Jahrzehnte beim NDR. Ein frischer Anstrich sozusagen.

Nach der Suche der Acts für den Vorentscheid gefragt, berichtet Sikorski dem Portal "ESC kompakt", dass die Show, "das deutsche Finale", bei dem Engels im Februar gewählt wurde, "super erfolgreich" verlaufen sei. Nach einer Vorauswahl durch eine Jury entschied das Publikum über den Beitrag, der nach Wien fährt.

ESC-Vorentscheid "mit einer Fernsehsendung"

Man sei auch "ziemlich happy" mit dem gewesen, was nach einem vorherigen "Aufruf in der professionellen Musikbranche" zurückgekommen sei. "Aber wir merken natürlich schon, dass gerade etablierte Artists Bedenken haben, am ESC teilzunehmen [...]". Acts wollten sich womöglich nicht dem Wettbewerb stellen oder vielleicht auch aus politischen Gründen nicht teilnehmen, "sich da nicht irgendwie in ein Fadenkreuz begeben".

Laut Sikorski wolle man nun fürs nächste Jahr schauen, "wie wir weitermachen, auch mit der Musikauswahl, aber wir werden da jetzt nicht komplett anders vorgehen". Mit einer internen Auswahl habe sie selbst keine Probleme. Sikorski glaubt, in diesem Fall wäre es vielleicht möglich, mehr etablierte Namen von einer Teilnahme zu überzeugen. Aber sie stellt auch klar, dass es wohl größtenteils so weiterläuft, wie bekannt. "So wie es aussieht, werden wir weiterhin diesen Vorentscheid haben - mit einer Fernsehsendung", erklärt Sikorski. Dies sei "sehr, sehr wahrscheinlich. [...] Also es wird keinen internen Vorentscheid geben, das kann ich schonmal sagen."

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