"Es ist so crazy": Sarah Engels fährt für Deutschland zum ESC nach Wien

Sarah Engels hat sich im großen ARD-Finale gegen acht Konkurrenten durchgesetzt und vertritt Deutschland beim Eurovision Song Contest in Wien. Direkt nach ihrem Sieg zeigte sich die Sängerin völlig überwältigt: "Es ist so crazy, ich kann's noch gar nicht glauben."
(ili/spot) |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
7  Kommentare
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen
Sarah Engels ist überwältigt von ihrem ESC-Vorentscheid-Sieg.
Sarah Engels ist überwältigt von ihrem ESC-Vorentscheid-Sieg. © ARD/Claudius Pflug

Sarah Engels (33) fährt zum Eurovision Song Contest nach Wien. Die Sängerin setzte sich am Samstagabend (1. März) in der ARD-Show "Das deutsche Finale 2026" gegen acht Mitstreiter durch und sicherte sich mit ihrem Empowerment-Song "Fire" das Ticket für die größte Musikshow der Welt. Für die einstige "Deutschland sucht den Superstar"-Zweitplatzierte von 2011 geht damit ein langgehegter Traum in Erfüllung.

Direkt nach ihrem Sieg war Engels die Fassungslosigkeit regelrecht anzumerken. "Es ist so crazy, ich kann's noch gar nicht glauben. Ich darf wirklich Deutschland vertreten, beim Eurovision Song Contest in Wien. Das ist alles noch so unreal, ich kann's noch gar nicht fassen", sprudelte es aus ihr heraus. Der Abend sei "eine Achterbahn der Gefühle" gewesen.

Neun Acts kämpften um das ESC-Ticket

Der Weg ins Finale war lang: Insgesamt neun Acts traten im Berliner Studio gegeneinander an. Neben Engels buhlten unter anderem BELA mit dem deutschsprachigen Song "Herz", die Dreamboys The Band mit "Jeanie", MYLE mit der Pop-Nummer "A OK" und Ragazzki, die mit "Ciao Ragazzki" Italo-Disco-Flair verbreiteten, um die Gunst von Jury und Publikum. Auch Laura Nahr ("Wonderland"), Malou Lovis mit der emotionalen Ballade "When I'm With You", wavvyboi mit dem düster-modernen "Black Glitter" und Molly Sue mit "Optimist (Ha Ha Ha)" stellten sich dem Wettbewerb.

Anzeige für den Anbieter YouTube über den Consent-Anbieter verweigert

Nach den Auftritten aller Künstler wählte eine internationale Fachjury zunächst drei Finalisten aus: wavvyboi, Molly Sue und Sarah Engels schafften es ins entscheidende Super-Finale. Ab diesem Moment lag die Entscheidung allein beim Publikum - per Telefon- und Online-Voting stimmten die Fernsehzuschauer ab. Die Moderatorinnen Barbara Schöneberger und Hazel Brugger verkündeten schließlich das Ergebnis: Sarah Engels gewann.

Sarah Engels: "Ich bin überwältigt und unendlich dankbar"

In einem weiteren Statement nach der Show fand Engels noch emotionalere Worte: "Ich bin überwältigt und unendlich dankbar für diesen Moment. Der ESC war immer ein Traum für mich - und jetzt darf ich Deutschland bei der größten Musikshow der Welt vertreten." Sie dankte allen, "die an mich geglaubt und mich auf diesem Weg begleitet haben". Ihr Versprechen an die Fans: "Ich freue mich riesig darauf, beim ESC alles auf die Bühne zu bringen, was in mir steckt."

Für Deutschland steht damit einiges auf dem Spiel. In den vergangenen Jahren hatte der deutsche Beitrag beim ESC regelmäßig für Ernüchterung gesorgt. Mit Sarah Engels und ihrem energiegeladenen "Fire" hofft die Nation nun auf eine Trendwende. Der Eurovision Song Contest 2026 findet vom 12. bis 16. Mai in Wien statt.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
  • ACE GRANT vor 15 Minuten / Bewertung:

    Lächerliche Teilnehmer für eine lächerliche Veranstaltung. Passt doch perfekt!

    Antworten lädt ... Kommentar melden
  • Ardana vor 2 Stunden / Bewertung:

    Traurig, doch es ist eben ein seltsamer deutscher Geschmack. Es ist ja auch nicht die erste Blamage für Deutschland beim Eurovision Song Contest.

    Antworten lädt ... Kommentar melden
  • Witwe Bolte vor 2 Stunden / Bewertung:

    Billiger Shakira-Verschnitt. Vermutlich wieder vorletzter Platz.
    Fehlte nur noch der singende Pietro Lombardi mit seiner Cap.

    Antworten lädt ... Kommentar melden
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.