Elf Dinge, die Sie noch nicht über "Grey's Anatomy" wussten

Lange mussten die Fans warten, doch ab heute zeigt ProSieben die neuen Folgen von "Grey's Anatomy". Zum Start der zwölf neuen Episoden der zehnten Staffel hier einige interessante Einblicke hinter die Kulissen der Erfolgsserie.
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Können Meredith (l.) und Cristina ihr Kriegsbeil wieder begraben?
ProSieben/ABC Studios Können Meredith (l.) und Cristina ihr Kriegsbeil wieder begraben?

Das Warten hat ein Ende: ProSieben zeigt ab heute die restlichen Folgen der zehnten Staffel von "Grey's Anatomy". Im Finale heißt es dann Abschied nehmen. Sandra Oh alias Dr. Cristina Yang hängt nach zehn Staffeln den Ärztekittel an den Nagel. Warum die Schauspielerin fast als Dr. Bailey besetzt wurde und zehn weitere interessante Fakten zur Erfolgsserie, erfahren Sie hier.

Was bisher geschah: Sehen Sie auf MyVideo noch einmal die Highlights der zehnten Staffel von "Grey's Anatomy" vor der Pause

 

Songs stehen Pate

 

Hätten Sie gewusst, dass alle Folgen im Original nach berühmten Liedern benannt sind? Die allererste Episode heißt zum Beispiel "A Hard Day's Night", nur einer von vielen Beatles-Songs. Auch "Let it Be" oder "Yesterday" kamen bereits zum Einsatz. Weitere prominente Beispiele sind etwa Sheryl Crows "The First Cut Is the Deepest", R.E.M.s "Losing My Religion" oder Lady Gagas "Poker Face".

 

Fast wäre aus Cristina Bailey geworden

 

Zehn Staffeln lang spielte Sandra Oh die ehrgeizige Dr. Cristina Yang. Vorgesprochen hatte die Schauspielerin mit koreanischen Wurzeln jedoch ursprünglich für die Rolle der Dr. Miranda Bailey, die schließlich von Chandra Wilson verkörpert wird. Die Macher scheinen mit der Besetzung alles richtig gemacht zu haben. Wilson wurde für ihre Rolle zweimal mit einem Emmy nominiert und gewann den Screen Actors Guild Award. Den gewann auch Oh, heimste zusätzlich aber auch noch den begehrten Golden Globe ein und wurde fünfmal in Folge für einen Emmy nominiert. Zum Ende der zehnten Staffel verlässt Cristina das Grey Sloan Memorial Hospital und trifft zum Abschied noch einmal auf ihren Ex-Verlobten Dr. Preston Burke.

 

Der lange Weg zum McDreamy

 

Apropos Dr. Burke. Schauspieler Isaiah Washington sprach ursprünglich für die Rolle von Dr. Derek Shepherd alias McDreamy vor, die schließlich an Patrick Dempsey ging. Der hatte vor "Grey's Anatomy" für eine andere populäre Krankenhausserie vorgesprochen, die Rolle des Dr. Chase in "Dr. House". Wenn es nach den Machern von "Grey's Anatomy" gegangen wäre, wäre die begehrte Rolle von McDreamy allerdings an jemand ganz anderen gegangen: An Rob Lowe, dem einstigen Mädchenschwarm der 80er-Jahre. Er schlug die Rolle jedoch aus.

 

Alex Karev stieß erst später dazu

 

Justin Chambers alias Dr. Alex Karev war ursprünglich nicht in der Pilotfolge eingeplant. Die Rolle wurde erst später entwickelt und nachträglich in die Serie eingebaut, weshalb Alex in der Pilotfolge nur in einer einzigen Szene auftritt. Eigentlich sollte er den besten Freund von Dr. George O'Malley spielen, letztendlich konnten sich die beiden in der Serie allerdings nicht ausstehen.

 

Fans retten Dr. Addison Montgomery

 

Kate Walsh hat mit ihrer Rolle der Dr. Addison Montgomery die Fans im Sturm erobert. Die rothaarige Schauspielerin war eigentlich nur für fünf Folgen eingeplant und sollte die Liebesgeschichte zwischen ihrem Noch-Ehemann McDreamy und Titelheldin Meredith Grey lediglich etwas Würze geben. Letztendlich blieb Walsh für ganze 59 Episoden und bekam sogar ihren eigenen Serien-Ableger "Private Practice". Auch diese Serie sorgte für gute Quoten, wurde aber nach der sechsten Staffel eingestellt.

 

Darum ging George wirklich

 

Isaiah Washington musste die Serie wegen seiner schwulenfeindlichen Äußerungen gegen T.R. Knight alias Dr. George O'Malley verlassen. Katherine Heigl alias Dr. Isobel "Izzie" Stevens wollte lieber ihre Kino-Karriere vorantreiben. Warum T.R. Knight den Serien-Tod starb, blieb dagegen lange Zeit unklar. Offenbar gefiel dem Schauspieler seine Rollen-Entwicklung nicht. Nachdem Knight immer weniger Szenen zu spielen hatte, bat er die Drehbuch-Autoren, ihn aus der Serie zu schreiben.

 

Die bisher erfolgreichste Folge

 

Seit ihrem Debüt im März 2005 gehört "Grey's Anatomy" zu den erfolgreichsten Serien in den USA, auch wenn die Quoten zuletzt sanken. Die zweite Staffel konnte bisher die meisten Fans vor die Bildschirme locken, rund 19,4 Millionen schalteten in den USA im Durchschnitt ein. Den Zuschauer-Rekord hält bis heute die Folge "It's the End of the World", in der Meredith die Bombe im Brustkorb eines Mannes mit ihrer Hand vor dem Detonieren bewahrt. Sicherlich eine der spannendsten Folgen bisher. Dass unglaubliche 38 Millionen Zuschauer einschalteten, dürfte allerdings auch an der Sendezeit gelegen haben. Die Folge lief 2006 nach dem Super Bowl.

 

McSteamy, McSexy, McVet

 

Als Dr. Mark Sloan alias McSexy spielte sich Eric Dane in die Herzen der vornehmlich weiblichen Fans. Im Original hieß er jedoch McSteamy. Dass er auch nach seinem tränenreichen Serientod noch immer mit diesem Spitznamen angesprochen wird, damit hat der Schauspieler kein Problem. "Er hat mich dorthin gebracht, wo ich heute bin. Irgendwann verschwindet der Spitzname von alleine, aber darauf habe ich keinen Einfluss", erklärte der Frauenschwarm vor Kurzem spot on news. Neben McDreamy und McSexy gab es übrigens auch noch einen McVet. Im Original taufte Cristina so den Tierarzt Dr. Finn, der kurzzeitig mit Meredith liiert war. Verkörpert wurde die Rolle von "Navy CIS"-Star Chris O'Donnell.

 

Der Geist von Richard Burton

 

Kate Burton brachte in ihrer Gastrolle als Merediths Mutter Alice Grey Hollywood-Glamour ans Set. Die Schauspielerin ist die Tochter des legendären Hollywood-Stars Richard Burton und damit auch die Stieftochter von Hollywood-Diva Elizabeth Taylor. Obwohl Alice Grey bereits gestorben ist, kehrt sie in der elften Staffel wieder für einige Rückblick-Szenen zurück.

 

Alles "Magic"

 

Die Anfangsbuchstaben der Vornamen der Assistenz-Ärzte und Hauptcharaktere aus der ersten Staffel, Meredith, Alex, George, Izzie und Cristina ergeben das Wort "Magic".

 

Gott sei Dank, keine Komplikationen

 

Fast hätte "Grey's Anatomy" einen anderen Namen bekommen. Ursprünglich sollte die Serie "Complications" heißen.

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