Dunja Hayali auf Corona-Demo von Demonstranten bedroht

Moderatorin Dunja Hayali zeigt auf Instagram, was sie und ein ZDF-Team auf einer Corona-Demo in Berlin erleben. Es kam zum Dreh-Abbruch.
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Dunja Hayali wird bei einem Dreh auf einer Corona-Demo in Berlin beleidigt und bedroht. (Archivbild)
imago images/Future Image Dunja Hayali wird bei einem Dreh auf einer Corona-Demo in Berlin beleidigt und bedroht. (Archivbild)

Am Samstag (1. August) hat eine Demonstration in Berlin stattgefunden. Die Menschen sind gegen die Corona-Einschränkungen auf die Straße gegangen. Laut Schätzungen nahmen rund 20.000 Personen daran teil. Moderatorin und Journalistin Dunja Hayali (46) war mit einem ZDF-Team ebenfalls vor Ort. Auf ihrem offiziellen Instagram-Account hat sie ein Video mit Eindrücken veröffentlicht. In dem über 37 Minuten langen Clip ist zu sehen, wie die Demonstranten auf Hayalis Anwesenheit reagieren - Anfeindungen und Bedrohungen inklusive, so dass es zum Dreh-Abbruch kam.

"Das gehört offensichtlich mittlerweile dazu"

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In dem Video ist etwa zu hören, wie verschiedene Demonstranten Hayali und ihrem Team "Lügenpresse", "Haut ab" und "Schämt euch" entgegenrufen. Immer wieder wird die ZDF-Moderatorin angesprochen und es kommt zu hitzigen Diskussionen. Schließlich sagt die 46-Jährige: "So und wir brechen jetzt ab. Das sagt jetzt der Sicherheitsmann, wir sind ja nicht ohne Security hier. Abbruch des Drehs, zu gefährlich."

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Ebenfalls deutlich zu sehen in dem Video: Kaum jemand der Demonstranten hält Abstand oder trägt eine Maske. Die Demo wird aufgrund des Verstoßes gegen die Hygieneregeln am Nachmittag für beendet erklärt, auch die anschließende Kundgebung wird deswegen am frühen Abend aufgelöst.

Dunja Hayali: "Bedrohungen gehören mittlerweile dazu"

Das Fazit von Dunja Hayali fällt durchaus ernüchternd aus. "All die Beleidigungen und Bedrohungen, die es zwischendurch dann leider auch gab, das gehört offensichtlich mittlerweile dazu, wenn man irgendwo hingeht und ganz offen fragt [...]", so die Moderatorin.

Sie sagt zudem aber auch: "Wir dürfen uns nicht einschüchtern lassen als Presse. Wir müssen hier hingehen, wir müssen berichten, wir müssen zeigen, was ist. Und ja man braucht auch ein dickes Fell."

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