"DSDS"-Urgestein Menowin: Tränenreiches Comeback in erster Liveshow
Acht von elf Talenten ziehen ins Halbfinale ein - das ist die nüchterne Bilanz der ersten Liveshow der aktuellen "DSDS"-Staffel am Dienstagabend. Doch über die reine Zahl hinaus dürfte vor allem ein Name in Erinnerung bleiben: Menowin Fröhlich (38). Der einstige Zweitplatzierte von 2010 lieferte mit Etta James' "I'd Rather Go Blind" einen Auftritt, der Dieter Bohlen (72) ein "Du bist eine 11 von 10! Du gehörst eindeutig zu den Gewinnern des Abends!" entlockte. Sichtlich aufgewühlt verließ Fröhlich am Ende mit Tränen in den Augen die Bühne.
Auch Isi Glück (35) und Bushido (47) zeigten sich von der Performance überzeugt. "Ich liebe den einfach. Geil!", sagte der Rapper - nicht ohne mit einem Seitenhieb auf Fröhlichs neunfache Vaterschaft anzuspielen: "Mehr Kinder als ich? Da reden wir noch mal drüber." Er selbst ist achtfacher Vater inklusive eines Stiefsohns.
Kontroverse um die Wildcard
Dass Fröhlich überhaupt antritt, ist innerhalb der Show-Geschichte eine Ausnahme. Frühere Liveshow-Kandidaten dürfen bei "DSDS" eigentlich nicht erneut ins Rennen gehen. Im Netz reagierten Zuschauer entsprechend gespalten. "Macht keinen Spaß mehr zu gucken, man weiß doch jetzt schon, dass Menowin gewinnt, was hat er da zu suchen", monierte eine Userin in den Kommentarspalten. Eine weitere Stimme betonte: "Wenn Menowin das gewinnt, ist es ein Skandal." Andere wiederum sehen in ihm den klaren Favoriten auf den Titel. "Menowin, du warst einfach nur der Hammer, was soll man da noch sagen!"
Das Duell zwischen Noemi Stefaniak (23) und Tyrell Hagedorn (19) eröffnete den Abend. Beide für die freiwillig ausgeschiedene Delijah Haile (24) nachgerückt, mussten sich mit Revolverhelds "Ich lass für dich das Licht an" gegenüberstehen. Bohlens Urteil zu Stefaniak fiel knapp aus: "Die Stimme kann da nicht mithalten." Das Publikum bestätigte den Eindruck per Telefonvotum, sie schied aus. Hagedorn kam weiter, durfte später mit "Every Breath You Take" von The Police erneut auf die Bühne - und kassierte dort prompt eine Rüge des Pop-Titans für zu viel Technikfokus.
Acht Namen für das Halbfinale
Neben Fröhlich und Hagedorn sicherten sich schlussendlich auch Abii Faizan (24), Paco Lazar Simic (23), Constance Dizendorf (19), Alexander "Lex" Spielhaupter (35), Kadischa Weiß (21) und Maric Verch (31) ein Ticket für die nächste Runde.
Durch den Abend führte Moderatorin Laura Wontorra (37). Die nächste Liveshow steht am kommenden Samstag an, das Finale ist für den 9. Mai terminiert.
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