Dan Levy: Ohne Catherine O'Hara auch kein "Schitt's Creek"-Sequel?

Dan Levy hatte einen "Schitt's Creek"-Nachfolger schon im Kopf - doch nach dem Tod von Catherine O'Hara ist für den Schöpfer der Kultserie klar: Ein Sequel kommt nicht.
(stk/spot) |
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Dan Levy (2. v. l.) mit seinem Vater Eugene Levy und Annie Murphy. Ihre "Schitt's Creek"-Kollegin Catherine O'Hara (r.) verstarb Anfang des Jahres.
Dan Levy (2. v. l.) mit seinem Vater Eugene Levy und Annie Murphy. Ihre "Schitt's Creek"-Kollegin Catherine O'Hara (r.) verstarb Anfang des Jahres. © Anthony Behar/ddp/Sipa USA

Es war ein Besuch voller Erinnerungen - und voller Schmerz. Dan Levy (42) kehrte für ein Interview mit "CBS Sunday Mornings" nach Goodwood, Ontario, zurück. Also jenem unscheinbaren Ort, der als Drehort für die fiktive Kleinstadt in "Schitt's Creek" diente. Seit dem Ende der Dreharbeiten kurz vor 2020 hatte er den Schauplatz nicht mehr betreten - und unterschätzt, was ihn dort erwarten würde. "Ich dachte nicht, dass ich eine derart emotionale Reaktion haben würde", sagte er sichtlich bewegt.

Dabei war der Anlass des Besuchs eigentlich ein freudiger: Levy stellte im Gespräch seine neue Netflix-Comedyserie "Big Mistakes" vor. Doch das Wiedersehen mit dem Goodwood Mercantile Store - der Laden seiner Figur David Rose, der heute als Souvenirladen mit "Schitt's Creek"-Merchandise dient - ließ ihn nicht unberührt. Dort liegt inzwischen auch ein Kondolenzbuch für Catherine O'Hara aus.

"Man muss an den Erinnerungen festhalten"

Levy hatte nach eigenem Bekunden ernsthaft eine Fortsetzung der Serie in Erwägung gezogen. Doch nach dem Tod von O'Hara ist für ihn eine Grenze gezogen. "Nicht jetzt. Das geht nicht", erklärte er gegenüber CBS. Ihm kamen sogar die Tränen, als er über seine verstorbene Kollegin sprach: "So viele Erinnerungen, so viele Erinnerungen mit Catherine. Das ist es, woran man festhalten muss - an all diesen Erinnerungen."

O'Hara, zweifache Emmy-Gewinnerin, Ikone des kanadischen Humors und bekannt aus "Kevin - Allein zu Haus", Beetlejuice" und eben "Schitt's Creek", starb Ende Januar dieses Jahres im Alter von 71 Jahren an einer Lungenembolie.

Vom Geheimtipp zum Phänomen

"Schitt's Creek" lief von 2015 bis 2020 über sechs Staffeln beim kanadischen Sender CBC. Die Serie, in der Dan Levy gemeinsam mit seinem Vater Eugene Levy (79) und seiner Schwester Sara Levy (39) sowie Catherine O'Hara, Annie Murphy (39), Emily Hampshire (44) und Chris Elliott (65) spielte, erzählt die Geschichte einer reichen Familie, die nach dem finanziellen Ruin in einer abgelegenen Kleinstadt strandet.

Den großen Durchbruch erlebte die Produktion erst in der zweiten Hälfte ihrer Laufzeit. Als Netflix die Serie ins internationale Programm aufnahm, wuchs sie vom Kultgeheimtipp zum Mainstream-Phänomen. Bei den Emmys war "Schitt's Creek" für 19 Preise nominiert und gewann neun, darunter die Auszeichnung als beste Comedyserie sowie alle vier nominierten Schauspielkategorien - ein historisch bislang einmaliges Kunststück.

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