Daenerys-Mimin aus "Game of Thrones"-Pilotfolge bricht ihr Schweigen

Bereut Tamzin Merchant noch heute, ihre "Game of Thrones"-Rolle als Daenerys Targaryen an Emilia Clarke verloren zu haben? Ganz im Gegenteil.
| (stk/spot)
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Wäre beinahe als die Mutter der Drachen in die TV-Geschichte eingegangen: Tamzin Merchant
Wäre beinahe als die Mutter der Drachen in die TV-Geschichte eingegangen: Tamzin Merchant © Admedia / ImageCollect.com

Mit "Game of Thrones" ist HBO - unabhängig der stark kritisierten letzten Staffel - ein Serienerfolg für die Ewigkeit gelungen. Doch beinahe wäre die TV-Adaption von George R.R. Martins (72) Buchreihe "Das Lied von Eis und Feuer" nicht mit Emilia Clarke (34) in der Rolle von Daenerys Targaryen angelaufen. In einer ersten, nie veröffentlichten Pilotfolge von "Game of Thrones" spielte noch eine Frau namens Tamzin Merchant (33) die spätere Mutter der Drachen. Gegenüber der US-Seite "Entertainment Weekly" hat Merchant nun erstmals dazu Stellung bezogen - und bereut angeblich noch immer nicht, die Rolle an Clarke verloren zu haben.

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Dass sie 2009 als damals 21-Jährige nicht Teil der Serie blieb, habe mit den Szenen zu tun gehabt, die sie damals im Piloten drehen musste. Zu Beginn der Geschichte wird Daenerys Targaryen dem Barbaren Khal Drogo (Jason Momoa, 41) verkauft, in der Hochzeitsnacht kommt es zu einer Vergewaltigung. Schon bevor sie sich vor der Kamera ausziehen sollte, habe Merchant sich unwohl gefühlt. Aber "ich wurde von überzeugenden Personen überredet, es doch zu tun. Und so fand ich mich nackt und verängstigt in Marokko auf einem Pferd reitend wieder, das eindeutig mehr Freude daran hatte, da zu sein, als ich".

Sie macht sich anderweitig einen Namen

Wie unbehaglich das alles für sie war, sei zu jeder Sekunde sichtbar gewesen und die Szenen hätten daher einfach nicht funktioniert. Wenig später wurde sie informiert, dass ihre Rolle neu besetzt wird. Es sei eine "Lehrstunde" für sie gewesen, zukünftig nicht mehr ausschließlich auf die Meinungen anderer zu hören und stattdessen nach ihrem ersten Bauchgefühl zu handeln. Es sei, im Gegensatz zu Emilia Clarke, nicht ihre Bestimmung gewesen, die Rolle zu verkörpern. Umso mehr schätze sie ihre Kollegin dafür, daraus eine so "ikonische Figur" in der TV-Geschichte gemacht zu haben.

Beruflichen Schaden hat Merchant aber nicht davongetragen. Die Schauspielerin, die vor "Game of Thrones" auch schon aus "Die Tudors" bekannt war, ergatterte in den vergangenen zehn Jahren immer wieder größere Serienrollen. Von 2014 bis 2017 spielte sie in der US-Serie "Salem" mit, war in "Supergirl" zu sehen und ist seit 2019 Teil der Fantasyserie "Carnival Row" mit Orlando Bloom (44) und Cara Delevingne (28).

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