Carolin Kebekus spricht offen über Sexleben junger Eltern
In der neuesten Ausgabe ihrer Sendung "Die Carolin Kebekus Show" (ab dem 16. April 2026, 19:30 Uhr in der ARD Mediathek) nimmt Carolin Kebekus (45) das Liebesleben junger Eltern und den "Mental Load" unter Beschuss. Die Komikerin stellt eine Frage, die ihrer Einschätzung nach viele Paare umtreibt: Wie schaffen es Eltern angesichts von Schlafmangel und Alltagsstress überhaupt noch, ein zweites Kind zu zeugen?
"Schlafen oder miteinander schlafen?" - "Gute Nacht!"
Kebekus, die 2024 selbst Mutter wurde, analysiert gewohnt direkt den Zustand des Ehebettes, das nach der ersten Geburt zum "Elternbett" mutiert sei. Der Sexfaktor tendiere dort gegen null. "Wenn ich die Wahl habe zwischen schlafen und miteinander schlafen: Gute Nacht!", resümiert die Moderatorin den Erschöpfungsgrad vieler Mütter. Dass Prominente wie Manuel Neuer (40) erneut Vater werden, sorgt bei ihr angesichts des realen Wahnsinns zwischen "schmierigen Kinderhänden" und chronischer Übermüdung für pures Unverständnis.
Auch für klassische Ratschläge aus der Paartherapie hat Kebekus wenig übrig. Geplante "Dates" für Intimität seien "so romantisch wie zusammen Hornhaut hobeln". Statt terminierter Romantik fordert sie eine pragmatische Entlastung der Frauen im Haushalt. Ein Partner, der eigenständig die Spülmaschine einräumt oder die Spielecke aufräumt, wirke in der Realität oft anziehender als klassische Verführungsversuche.
Unter dem Schlagwort "Mental Load" kritisiert Kebekus die Unselbstständigkeit vieler Ehemänner. Als Paradebeispiel nennt sie eine Anekdote über den Partner einer Astronautin: Dieser habe seine Frau während einer Weltraummission kontaktieren lassen, nur um nach dem Verbleib des Druckerpapiers zu fragen. Für Kebekus ein Beleg dafür, wie sehr Frauen auch bei Höchstleistungen im Beruf noch immer als organisatorisches Backup für triviale Haushaltsprobleme herhalten müssen.
Bundesligatrainerin Marie-Louise Eta - auch Fußball wird zum Thema
Abseits der Familienthemen widmet sich die Show auch dem aktuellen Geschehen in der Bundesliga. Die Beförderung von Marie-Louise Eta (34) zur ersten Cheftrainerin einer Männermannschaft in der Ligageschichte bezeichnet Kebekus als längst überfällig.
Dabei rückt sie die Perspektive jedoch zurecht: Eta sei nicht "die eine Frau, die das Zeug dazu hat", sondern Union Berlin schlicht "der eine Verein, der eine Frau lässt". Damit macht Kebekus deutlich, dass das Problem der Gleichberechtigung im Fußball bisher an den Strukturen der Clubs und nicht an der Kompetenz der Trainerinnen scheiterte.
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