BR zeigt Medien-Satire "Schtonk!"

Es wird noch dauern, bis der Verlust des großen Filmemachers Helmut Dietl ganz verarbeitet ist. Zunächst geht es noch darum, dem Genie die Ehre zu erweisen: Am Donnerstag zeigt der BR Dietls Klassiker "Schtonk!".
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Götz George als Sensationsreporter Willié in "Schtonk!"
WDR/Rolf von der Heydt Götz George als Sensationsreporter Willié in "Schtonk!"

Es wird noch dauern, bis der Verlust des großen Filmemachers Helmut Dietl ganz verarbeitet ist. Zunächst geht es noch darum, dem Genie die Ehre zu erweisen: Am Donnerstag zeigt der Bayerische Rundfunk Dietls Klassiker "Schtonk!".

München - Zwei Tage erst ist der Tod der Münchner Filmlegende Helmut Dietl (1944-2015) her - klar, dass die Trauer um den Regisseur und Drehbuchautor noch groß ist. Der Bayerische Rundfunk hat deshalb nun sein Programm geändert, wie der Sender mitgeteilt hat; Zur besten Sendezeit um 20:15 Uhr zeigt der Sender am Donnerstag, den 2. April, Dietls vielleicht größten Kinohit, die Mediensatire "Schtonk!". Mit Sicherheit einer der angemessensten Wege, sich von dem Filmgenie zu verabschieden.

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Dietl hatte "Schtonk!" im Jahr 1992 auf die Kinoleinwand gebracht. Mit Schauspielern wie Götz George, Uwe Ochsenknecht, Veronica Ferres und Harald Juhnke machte sich der Regisseur seinen eigenen charmant-komischen Reim auf die Affäre um die gefälschten Hitler-Tagebücher, die Anfang der 1980er-Jahre die Bundesrepublik erschütterte. Sogar für einen Oscar wurde der Film nominiert.

Lesen Sie hier: Helmut Dietl: Der Besondere mit Blick auf die „Saubande“

Allerdings umfasste das Schaffen Dietls natürlich auch weitere Höhepunkte: Von den einfachen Leuten aus den "Münchner Geschichten" zur Schickeria von "Kir Royal" oder "Rossini", war Dietls scharfsinniger Blick auf "seine" Milieus stets ein Markenzeichen - wobei der Filmemacher im Laufe der Jahre immer bissiger wurde. Dietl war am Montag seinem Krebsleiden erlegen. Er starb im Alter von 70 Jahren im Kreise seiner Familie in München.

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