ARD widmet Taylor Swift eine Doku-Serie

Vom Country-Debüt zur globalen Pop-Ikone: Die ARD-Doku-Serie "The Taylor Swift Years" zeichnet ab 1. Juli den Aufstieg der Musikerin nach - und fragt, was von ihr wirklich authentisch ist.
(stk/spot) |
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Der Hype um Taylor Swift kennt keine Grenzen - aber warum eigentlich?
Der Hype um Taylor Swift kennt keine Grenzen - aber warum eigentlich? © SWR/LOOKSfilm/Bianca Domula/IMAG

Taylor Swift (36) ist in diesem Sommer gleich doppelt Thema: Anfang Juli soll die Hochzeit mit NFL-Star Travis Kelce (36) bevorstehen - und die ARD startet mit "The Taylor Swift Years - Schicksalsjahre eines Superstars" eine dreiteilige Doku-Serie, die den Aufstieg der Musikerin von den Anfängen bis zur globalen Pop-Ikone nachzeichnet. Ab Mittwoch, dem 1. Juli, ist sie in der ARD-Mediathek abrufbar.

Die Regie liegt bei Inga Turczyn und Anna Bilger. Ihr Ausgangspunkt: ein Debütalbum im Juni 2006, das wie der Beginn eines Märchens wirkt - und sich bei näherer Betrachtung als Startschuss einer vielschichtigen Geschichte über Ruhm, Druck und öffentliche Sichtbarkeit entpuppt. Die Doku-Serie blickt dabei nicht nur auf eine Karriere, sondern auch auf gesellschaftliche und kulturelle Umbrüche in den USA.

Krisen, Comebacks und der Kampf um Kontrolle

Die Filmemacherinnen beleuchten zentrale Brüche in Swifts Biografie: den öffentlichen Eklat mit Kanye West bei den MTV Video Music Awards 2009, die digitale "Cancel"-Welle 2016 und den von vielen als Befreiungsschlag gewerteten Neustart mit dem Album "Reputation". Ein weiteres zentrales Kapitel ist der Streit um die Masterrechte an ihrem Werk - ein Konflikt, der Swift zu einer Symbolfigur für künstlerische Selbstbestimmung machte.

Das Muster, das sich durch alle diese Stationen zieht: Swift verliert immer wieder die Hoheit über ihre eigene Geschichte - und holt sie sich zurück. Nicht durch Rückzug, sondern durch strategische Neuausrichtung.

"Swifties" als kulturelles Phänomen

Einen vorläufigen Höhepunkt dieser Entwicklung markiert die "Eras Tour" 2023. Sie verwandelte eine bereits erfolgreiche Popkünstlerin in ein globales Phänomen - getragen von einer Fangemeinschaft, den sogenannten "Swifties", die in ihrer Intensität und Organisation ihresgleichen sucht. Gleichzeitig gerät das "Taylorverse" zunehmend unter Druck: Terrordrohungen, politische Kontroversen und Konflikte mit US-Präsident Donald Trump begleiten den Erfolg.

Die Doku-Serie stellt dabei eine Frage, die über das Individuum Swift hinausweist: Was ist bei einer Künstlerin dieser Größenordnung noch authentisch - und was ist kalkulierte Inszenierung?

Experten und Fans kommen zu Wort

Zu Wort kommen in der Serie unter anderem der US-Biograf Rob Sheffield, Autorin Anne Sauer, Influencerin Silvi Carlsson und Entertainer Riccardo Simonetti. Gemeinsam zeichnen sie ein multiperspektivisches Porträt, das die Grenze zwischen Popstar und Projektionsfläche auslotet.

"The Taylor Swift Years" ist eine Produktion von LOOKSFilm im Auftrag von SWR, rbb (gemeinsame Federführung) und WDR für die ARD. Die Redaktion verantworten Olga Galicka und Mark Willock (SWR), Rolf Bergmann und Ulrike Gerster (rbb) sowie Ann-Christin Gertzen (WDR).

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