Abschied von "Bella Block": Der letzte Krimi steht an

"Bella Block" verabschiedet sich von den Bildschirmen. Am heutigen Samstag läuft die letzte Folge der vielfach ausgezeichneten Krimireihe.
| (ili/spot)
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen

Nun heißt es Abschiednehmen von einer beliebten Ermittlerfigur, denn "Bella Block" verlässt die Fernsehbühne. Mit der Ausstrahlung der 38. Folge am heutigen Samstag (24.3., 20:15 Uhr, ZDF) endet die Krimireihe nach 24 Jahren. Seit 1994 löste Schauspielerin Hannelore Hoger (75, "Die verlorene Ehre der Katharina Blum") als Kommissarin Block ihre Fälle.

Gleich für den ersten Film wurden die Hauptdarstellerin und Regisseur Max Färberböck (67, "Aimée & Jaguar") mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. Viele weitere Trophäen, darunter einige Deutsche Fernsehpreise und Deutsche Fernsehkrimipreise zeugen von der Qualität der Sendereihe.

"Bella Block"-Filme aus den 1990er Jahren können Sie hier auf DVD bestellen

 

 

Darum geht's in "Am Abgrund"

 

Der letzte Fall mit dem Titel "Am Abgrund" führt die Ermittlerin in einen Sumpf aus Korruption und Amtsmissbrauch in den Reihen der Hamburger Justiz. Der Film beginnt mit einem Essen, zu dem Staatsanwalt Klaus Dieter Mehlhorn (Hansjürgen Hürrig, 73) Bella Block kurz vor seinem Ruhestand einlädt. Er braucht ihre Hilfe bei einem letzten, brisanten Fall.

Doch bevor er Bella ins Vertrauen ziehen kann, wird Mehlhorn durch einen Anschlag getötet. Bella entkommt nur zufällig. Die Ermittlungen führen zu einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft mit unsauberen Entmietungspraktiken. Wem war Mehlhorn zu dicht auf der Spur, dass er sterben musste?

 

Zum Abschied ein Star-Aufgebot

 

Neben Hoger und Hürrig werden in der Abschiedsfolge unter anderem diese deutschen Schauspielgrößen zu sehen sein: Sabin Tambrea (33, "Ku'damm), Devid Striesow (44, Saarbrücken-"Tatort"), Corinna Harfouch (63, "Fack ju Göhte 3"), Lilith Stangenberg (29, "Grießnockerlaffäre"), Rainer Bock (63, "Arthur & Claire"), Rudolf Kowalski (69, "SOKO Leipzig") und Aljoscha Stadelmann (*1974, "Harter Brocken").

 

Und wie geht es jetzt bei Hannelore Hoger weiter?

 

Und wie sehen die Pläne der gebürtigen Hamburgerin nach dem Ende ihrer legendären Rolle aus? "Reisen" und "ausruhen" stehen auf der Liste, wie sie in einem Interview mit dem Sender sagte. Es gebe aber auch schon "einige Angebote verschiedenster Sorte". Denn eines wolle sie nicht machen: "zu Hause sitzen und stricken" - das müsse sie sich erst wieder angewöhnen.

Auf ein bisschen "mehr Freiheit und mehr Freizeit" freue sie sich schon, so Hoger. Wofür? "Ob das eine Ausstellung ist oder was auch immer, oder ob jemand Geburtstag hat. Ich komm ja nicht mal mehr dazu, zu den Beerdigungen zu gehen. Und da, finde ich, wird's dann kritisch", sagt sie.

Nach der letzten Klappe gab's übrigens "Luftballons und Überraschungseis"...

Lesen Sie auch:

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren