Zverev scheitert in Acapulco überraschend früh

Rückschlag für Alexander Zverev: Deutschlands bester Tennisspieler scheitert beim ATP-Turnier in Acapulco bereits im Achtelfinale. Für seinen Gegner Miomir Kecmanovic ist es eine besondere Premiere.
dpa |
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Alexander Zverev war in Mexiko an Position eins gesetzt.
Alexander Zverev war in Mexiko an Position eins gesetzt. © Dita Alangakra/AP/dpa
Acapulco

Tennis-Spitzenspieler Alexander Zverev ist beim ATP-Turnier im mexikanischen Acapulco überraschend bereits im Achtelfinale gescheitert. Der 28-Jährige verlor sein Zweitrundenmatch gegen den Serben Miomir Kecmanovic nach 2:35 Stunden mit 3:6, 7:6 (7:3) und 6:7 (4:7). 

Gut drei Wochen nach seinem Halbfinal-Aus bei den Australian Open musste Zverev damit einen Rückschlag hinnehmen. Der Hamburger war bei dem Hartplatz-Turnier an Position eins gesetzt.

Anders als noch bei seinem Auftaktsieg gegen Corentin Moutet leistete sich Zverev deutlich mehr Fehler und agierte auch beim eigenem Aufschlag nicht so dominant. Bereits im ersten Satz musste der Weltranglistenvierte zweimal sein Aufschlagspiel abgeben. Zwar stabilisierte er sich in der Folge, kam gegen seinen Gegner aber selbst kaum zu Breakchancen.

Besondere Premiere für Kecmanovic

Für Kecmanovic war es der erste Sieg gegen einen Top-5-Spieler überhaupt in seiner Karriere. "Ich glaube, ich war in den entscheidenden Momenten aggressiver. Ich habe viel besser aufgeschlagen als sonst, daher bin ich froh, dass es heute so gut gelaufen ist", sagte der Weltranglisten-84. nach seinem Erfolg. "Er ist natürlich der große Favorit, daher hatte ich keinen Druck, aber man muss trotzdem in den entscheidenden Momenten gut spielen, das Match zu Ende bringen." Im Viertelfinale trifft Kecmanovic auf den Franzosen Terence Atmane.

Das Turnier in Acapulco gilt als wichtiger Formtest vor den beiden anstehenden Masters-Events in Indian Wells und Miami im März. Es findet trotz der jüngsten Gewaltwelle in weiten Teilen Mexikos statt. Der Veranstalter hatte zuvor mitgeteilt, dass man mit den Bundes-, Landes- sowie Kommunalbehörden in "ständiger Koordination und Kommunikation" stehe.

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